Dinslaken gedenkt der Opfer von Hanau und NSU-Terror mit bewegender Feier
Dinslaken gedenkt der Opfer von Hanau und NSU-Terror mit bewegender Feier
Gedenkfeier in Dinslaken: Erinnerung an die Opfer des Hanauer Anschlags und der NSU-Morde
Am 19. Februar 2026 findet in Dinslaken eine Gedenkveranstaltung für die Opfer des rechtsterroristischen Anschlags von Hanau statt. Gleichzeitig wird der Menschen gedacht, die durch die rechtsextreme NSU-Gruppe ermordet wurden. Die Organisatoren rufen alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, gemeinsam ein Zeichen gegen Rassismus und Hass zu setzen.
Die Feier beginnt um 15:00 Uhr und dauert bis 16:00 Uhr am Mahnmal "10+1 Bäume" im Grünzug am Rabenkamp. Im Rahmen der Veranstaltung wird ein interreligiöses Gebet von Vertretern verschiedener Glaubensgemeinschaften sowie Schülerinnen und Schülern der Ernst-Barlach-Gesamtschule gestaltet.
Das Mahnmal erinnert an 21 Menschen, die rechtsterroristischer Gewalt zum Opfer fielen. Dazu zählen die neun Opfer des Hanauer Anschlags von 2020 – acht von ihnen mit Migrationshintergrund sowie die Mutter des Attentäters – sowie die zehn zwischen 2000 und 2007 ermordeten NSU-Opfer. Einer der Hanauer Opfer, Ibrahim Akkuş, erlag 2026 den Folgen der bei dem Anschlag erlittenen Verletzungen.
Bürgermeister Simon Panke betonte die Bedeutung des Erinnerns im Kampf gegen Rechtsextremismus. Er rief die Teilnehmenden dazu auf, Hass und Ausgrenzung entschieden entgegenzutreten, und unterstrich das Bekenntnis der Stadt zu einem friedlichen Miteinander.
Die Veranstaltung jährt sich zum sechsten Mal seit dem Anschlag von Hanau und steht zugleich für den anhaltenden Einsatz gegen Diskriminierung. Das Mahnmal "10+1 Bäume" bleibt ein dauerhaftes Symbol der Verbundenheit. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und Solidarität zu zeigen.
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