1. FC Köln kassiert 98.500-Euro-Strafe nach Pyro-Chaos in Mönchengladbach
1. FC Köln kassiert 98.500-Euro-Strafe nach Pyro-Chaos in Mönchengladbach
Der 1. FC Köln wurde vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) mit einer Strafe von 98.500 Euro belegt, nachdem Fans während eines Bundesliga-Spiels Dutzende Bengalos und Blitzlichtgeräte gezündet hatten. Der Vorfall ereignete sich im Stadion von Borussia Mönchengladbach und führte zu einer kurzen Spielunterbrechung.
Vor, während und nach der Partie entzündeten Kölner Anhänger 56 Bengalos und 30 Blitzlichtgeräte. Der entstehende Rauch war so dicht, dass die Schiedsrichter das Spiel für zwei Minuten unterbrechen mussten. Später bestätigten Offizielle, dass die Störung direkt auf die Pyrotechnik zurückzuführen war.
Laut DFB-Urteil darf der 1. FC Köln bis zu 32.800 Euro der Strafe in Sicherheitsverbesserungen oder Programme zur Gewaltprävention umlenken. Dies entspricht einer Reihe ähnlicher Sanktionen in den vergangenen Jahren. Zwischen Februar 2024 und Februar 2026 wurden auch Borussia Dortmund, der FC Bayern München und Eintracht Frankfurt wegen fanbedingter Verstöße – darunter Pyrotechnik und rassistisches Verhalten – mit Geldstrafen belegt.
Die Strafe ist Teil der laufenden Bemühungen, Fehlverhalten von Fans im deutschen Fußball einzudämmen. Köln hat nun die Möglichkeit, einen Teil der Strafe in Maßnahmen zu investieren, die künftige Vorfälle verhindern sollen. Die Entscheidung des DFB unterstreicht die strengere Durchsetzung der Stadionregeln zur Sicherheit.
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