Deutschlands Stromnetz wird bis 2027 digital und flexibler – doch die Zeit drängt
Deutschlands Stromnetz wird bis 2027 digital und flexibler – doch die Zeit drängt
Deutschlands Stromnetz steht vor einem großen Modernisierungsschub, da Branchenführer eine schnellere Einführung intelligenter Steuerungssysteme vorantreiben. Der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) betont die Dringlichkeit von Tempo, Standardisierung und flächendeckendem Ausbau, um ein widerstandsfähigeres und flexibleres Energienetz zu schaffen. Erste Pilotprojekte zeigen zwar vielversprechende Ergebnisse, doch warnen Experten, dass vereinzelte Tests allein nicht ausreichen werden, um die anstehenden Ziele zu erreichen.
Auf dem Climate Solution Forum während der E-world energy & water in Essen skizzierte der ZVEI zwei zentrale Handlungsfelder, um die Netzflexibilität zu steigern. Ein Schwerpunkt liegt auf der beschleunigten Einführung von Netzsteuerungssystemen in Verteilnetzen, die der Verband als entscheidend für mehr Effizienz einstuft. Der zweite Ansatz zielt auf die Umsetzung des Digitalen Produktpasses 4.0 (DPP4.0) ab – ein Rahmenwerk, das eine durchgängige Datentransparenz über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts ermöglichen soll.
Ein konkretes Beispiel liefert Westfalen Weser Netz, ein deutscher Verteilnetzbetreiber. Am 9. Februar 2026 schloss das Unternehmen ein Pilotprojekt ab, in dem ein Niederspannungs-Steuerungssystem mit dem CLS-Management (Congestion Level Signal) verknüpft wurde. Dieser Schritt markierte einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Betriebsreife und bewies, dass sich die Flexibilität in Niederspannungsnetzen mit der richtigen Technologie deutlich erhöhen lässt.
Nun geht es darum, diese Ansätze in die Breite zu tragen. Ab 2026 soll der Ausbau der Steuerungssysteme Fahrt aufnehmen – mit einem klaren Ziel: Bis 2027 messbare Flexibilitätsgewinne in Niederspannungsnetzen zu erzielen. Doch der ZVEI macht deutlich, dass der Erfolg nicht allein von der Technologie abhängt. Ebenso entscheidend sind eine flächendeckende Einführung, standardisierte Schnittstellen und verlässliche regulatorische Rahmenbedingungen.
Damit der DPP4.0 funktioniert, müssen Hersteller und Nutzer ein unabhängiges Datenökosystem aufbauen, das als zentrale Datenquelle in einem sicheren, interoperablen digitalen Raum dient. Zudem stehen die Schließung von Integrationslücken zwischen Komponenten und der Übergang von Pilotprojekten zur großflächigen Anwendung ganz oben auf der Agenda.
Der Weg zu einem intelligenteren Stromnetz erfordert schnellere Umsetzung, strengere Standards und engere Zusammenarbeit. Da Pilotprojekte bereits das Potenzial der Technologie unter Beweis gestellt haben, steht nun die skalierte Einführung an. Gelingt dies, könnte Deutschland bis 2027 über ein effizienteres, flexibleres und transparenteres Stromnetz verfügen.
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