Ex-Airbus-Chef Enders zerpflückt Pläne für deutsches Kampfflugzeug als teuren Irrweg
Ex-Airbus-Chef Enders zerpflückt Pläne für deutsches Kampfflugzeug als teuren Irrweg
Der ehemalige Airbus-Chef Thomas Enders hat Pläne für einen in Deutschland entwickelten Kampfflugzeug scharf kritisiert und sie als Ressourcenverschwendung bezeichnet. Seine Äußerungen stehen im Widerspruch zu einem gemeinsamen Vorschlag von Branchenvertretern, die notfalls ein eigenes Fernsehprogramm fordern. Die Debatte dreht sich um die künftige Rolle Deutschlands in der militärischen Luftfahrt, während die Spannungen um das stockende FCAS-Projekt (Future Combat Air System) zunehmen.
Enders warnte, die Entwicklung eines neuen Kampfflugzeugs im Alleingang wäre ein Akt "industriepolitischer Hybris". Er betonte, das Vorhaben würde enorme Kosten verursachen und viel zu lange dauern. Stattdessen riet er Deutschland, sich auf autonome Drohnensysteme zu konzentrieren – mit der Prognose, dass bemannte Kampfflugzeuge innerhalb der nächsten zwei Jahrzehnte überholt sein würden.
Seine Position steht im direkten Gegensatz zum Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI), zur Gewerkschaft IG Metall und zum aktuellen Airbus-Chef Guillaume Faury. Diese Gruppen schlagen vor, Deutschland solle ein eigenes Fernsehprogramm entwickeln, falls die FCAS-Partnerschaft mit Frankreich und Spanien scheitert. Der Streit spiegelt tiefere Konflikte zwischen Airbus und Dassault wider, insbesondere um die Führung und gleiche industrielle Rechte im FCAS-Programm.
Enders bestritt nicht, dass Deutschland technisch in der Lage wäre, ein Kampfflugzeug zu bauen. Allerdings argumentierte er, das Land solle sich stattdessen internationalen Initiativen wie dem britischen GCAP-Programm anschließen oder mit Schweden kooperieren. Bisher hat die Bundesregierung auf seine Vorschläge nicht öffentlich reagiert.
Die Uneinigkeit unterstreicht die Spaltung in der deutschen Militärluftfahrtstrategie. Während Enders für Investitionen in KI-gesteuerte Drohnen und internationale Partnerschaften plädiert, unterstützen Branchenverbände weiterhin ein mögliches Solo-Kampfflugzeugprogramm – und lassen die nächsten Schritte der Regierung ungewiss.
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