Führerschein-Reform: Wissing will Kosten von über 3.000 Euro drücken – doch die Kritik wächst
Führerschein-Reform: Wissing will Kosten von über 3.000 Euro drücken – doch die Kritik wächst
Führerschein in Deutschland kostet jetzt über 3.000 Euro – Reformpläne sollen Abhilfe schaffen
Der Erwerb eines Führerscheins in Deutschland kostet mittlerweile mehr als 3.000 Euro, was viele dazu veranlasst, nach günstigeren Alternativen zu suchen. Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) will mit Reformen die Kosten senken – unter anderem durch Online-Theoriestunden, weniger Prüfungsfragen und Übungsfahrten mit Familienmitgliedern oder Freunden. Kritiker warnen jedoch, dass einige der geplanten Änderungen die Verkehrssicherheit gefährden könnten, noch bevor sie überhaupt in Kraft treten.
Die Bundesregierung möchte das Fahrenlernen erschwinglicher machen. Geplant sind unter anderem digitale Theorieeinheiten, ein verkürzter Fragebogen für die Theorieprüfung sowie das sogenannte "Laienfahren" – dabei üben Fahrschüler mit Eltern oder Bekannten statt mit professionellen Fahrlehrern. Der ADAC, Deutschlands größter Automobilclub, unterstützt diesen Ansatz und verweist auf die positiven Erfahrungen mit dem bestehenden "Begleiteten Fahren ab 17".
Doch nicht alle sind überzeugt. Der SPD-Politiker Bartels bezeichnete die Reformen als "Angriff auf die Verkehrssicherheit" und argumentierte, dass ungeschulte Begleitpersonen falsche Fahrgewohnheiten vermitteln könnten. Die TÜV-Verbände zeigen sich zwar offen, aber zurückhaltend – sie wollen zunächst abwarten, wie sich die Neuerungen in der Praxis bewähren.
Bevor die Reformen Gesetz werden, muss Schnieder – zuständiger Staatssekretär im Verkehrsministerium – zunächst die Zustimmung der Verkehrsministerkonferenz einholen. Selbst dann könnte der Prozess noch neun bis zwölf Monate dauern. Bis dahin gelten weiterhin strenge Regeln: Fahren ohne Führerschein auf öffentlichen Straßen ist eine Straftat, und selbst Übungsfahrten auf leeren Parkplätzen oder Feldwegen können zu einer Verzögerung der Führerscheinerteilung um sechs Monate bis fünf Jahre führen.
Viele Fahrschüler weichen daher auf offizielle Übungsplätze aus, wie etwa das ADAC-Gelände in Kaarst, wo eine Trainingsstunde nur 20 Euro kostet. Ähnliche Angebote gibt es in Bundesländern wie Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg, doch eine bundesweite Übersicht fehlt. Andere sparen, indem sie günstigere Fahrschulen wählen oder auf Zusatzstunden verzichten.
Die Reformen könnten die Kosten langfristig senken – doch bis dahin bleibt Fahrschülern kaum eine Wahl, als hohe Gebühren zu zahlen oder auf begrenzte Alternativen wie Übungsgelände auszuweichen. Die Diskussion über Sicherheit versus Bezahlbarkeit wird weitergehen, während die Regierung in den kommenden Monaten eine endgültige Entscheidung anstrebt.
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