Betrunkener Fahrer mit 1,7 Promille auf der A560 gestoppt – Führerschein sofort weg
Betrunkener Fahrer mit 1,7 Promille auf der A560 gestoppt – Führerschein sofort weg
Ein 56-jähriger Mann wurde unter dem Verdacht der Trunkenheit am Steuer festgenommen, nachdem er auf der Autobahn A560 in der Nähe von Sankt Augustin gemeldet worden war. Der Vorfall ereignete sich am Samstag, dem 31. Januar, gegen 20:35 Uhr, als ein anderer Autofahrer die Polizei auf auffälliges Fahrverhalten aufmerksam machte. Die Beamten stellten später fest, dass der Alkoholpegel des Fahrers deutlich über dem gesetzlichen Grenzwert lag.
Der Mann, der im Westerwald in Buchholz wohnt, war mit einem Volkswagen unterwegs und hatte sich dabei mehrfach über die Fahrspuren geschlängelt. Nach dem Verlassen der Autobahn parkte er an einer Bushaltestelle in der Hauptstraße in Niederpleis. Die Polizei traf kurz darauf ein und stellte fest, dass der Mann lallte und Schwierigkeiten hatte, sicher zu stehen.
Ein freiwilliger Alkoholtest ergab einen Blutalkoholwert von etwa 1,7 Promille – weit über dem in Deutschland gültigen Grenzwert von 0,5 Promille. Der Fahrer gab zu, Alkohol getrunken zu haben, behauptete jedoch, nur sehr wenig konsumiert zu haben und sich fahrtüchtig gefühlt zu haben. Anschließend wurde er zur nächsten Polizeidienststelle gebracht, wo ein Arzt eine Blutprobe für weitere Untersuchungen entnahm.
Die Behörden zogen seinen Führerschein ein und erteilten ihm ein Fahrverbot für alle Kraftfahrzeuge, die einen Führerschein erfordern. Ihm drohen nun strafrechtliche Konsequenzen wegen des Verdachts auf Trunkenheit im Verkehr. Die Polizei wies darauf hin, dass für Fahrer unter 21 Jahren oder in der Probezeit strengere Regeln gelten: Für sie gilt eine absolute Null-Promille-Grenze.
Der Fall unterstreicht die Gefahren von Alkohol am Steuer, insbesondere bei Anlässen, bei denen vermehrt Alkohol konsumiert wird. In Deutschland gelten klare gesetzliche Grenzen, und die Polizei ruft Autofahrer dazu auf, entweder ganz auf Alkohol zu verzichten oder alternative Transportmittel zu nutzen. Die weiteren Schritte für den Fahrer hängen vom Ausgang der strafrechtlichen Ermittlungen ab.
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