03 April 2026, 00:43

Eine Milliarde Frauen tanzt gegen Gewalt: One Billion Rising bricht Rekorde

Eine Gruppe von Frauen in bunten Kleidern tanzt auf der Straße, umgeben von einer Menschenmenge, mit Gebäuden, Geländern, Balkonen, Fahnen, einem Laternenmast und einer Tafel mit Schrift im Hintergrund.

Tanz-Aktionen in Städten - Zeichen gegen Gewalt an Frauen - Eine Milliarde Frauen tanzt gegen Gewalt: One Billion Rising bricht Rekorde

Jedes Jahr am Valentinstag geht eine globale Bewegung auf die Straßen, um gegen Gewalt an Frauen zu protestieren. Unter dem Namen One Billion Rising setzt die Kampagne auf Tanz und öffentliche Kundgebungen, um auf ein drängendes Problem aufmerksam zu machen: Milliarden Frauen weltweit erleben in ihrem Leben körperliche oder sexuelle Gewalt. In diesem Jahr beteiligen sich über 1.000 Städte – von Siegburg bis Sydney – am Aufruf zum Wandel.

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Die One Billion Rising-Kampagne startete 2012 als mutige Antwort auf geschlechtsspezifische Gewalt. Die Organisator:innen wählten bewusst den Valentinstag, um ein Datum, das oft mit Romantik verbunden wird, in einen Moment des Widerstands umzudeuten. Im Mittelpunkt der Bewegung stehen Tanzproteste, die Kreativität mit Aktivismus verbinden, um sichere Räume für Frauen und Mädchen zu fordern.

Das diesjährige Motto in Siegburg, "Nein heißt Nein! Auch während des Karnevals!", thematisiert die Gefahren, denen Frauen in festlichen Umgebungen ausgesetzt sind. In ganz Nordrhein-Westfalen veranstalten rund 30 Städte – darunter Duisburg und Detmold – ähnliche Aktionen. Teilnehmer:innen sind aufgerufen, ihre Tänze zu Women on Fire, der Hymne der Kampagne, zu filmen, um daraus ein globales Videocollage zu erstellen.

Soziale Medien spielen eine zentrale Rolle bei der Verbreitung der Kampagne. Von New York bis Mumbai finden weltweit Proteste statt, mit großen Veranstaltungen in São Paulo, Johannesburg und vielen weiteren Städten. Die Bewegung betont körperliche Solidarität und fordert die Menschen auf, öffentliche Räume zu besetzen und ihre Stimmen hörbar zu machen.

Die One Billion Rising-Kampagne 2026 verzeichnet bereits eine Rekordbeteiligung. Mit Tanzvideos, Straßenprotesten und einer einheitlichen Botschaft setzt sich die Bewegung weiterhin für ein Ende der Gewalt gegen Frauen ein. Die diesjährigen Aktionen zeigen, wie lokale Initiativen – von Deutschland bis Australien – globale Wirkung entfalten können.

AKTUALISIERUNG

Germany's 150 Cities Set New Participation Record for One Billion Rising 2026

The 2026 One Billion Rising campaign saw record participation in Germany, with 150 cities hosting dance protests against gender-based violence.

  • Flashmobs and demonstrations took place from Berlin to small communities, including 30 in Nordrhein-Westfalen.
  • In Duisburg, participants danced around a "Wir sagen Nein! zu Gewalt gegen Frauen" poster.
  • Events merged with carnival celebrations, amplifying the campaign's visibility during festive periods.