Kontrollierte Sprengung des Kraftwerks Ibbenbüren am 22. Februar – Evakuierung bis 8:00 Uhr

Blanka Jessel
Blanka Jessel
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Eine große Explosion in der Mitte eines Gebäudes mit Rauch, der herausquillt, und einer Wand im Hintergrund, mit Metallobjekten und einer Texttafel unten.Blanka Jessel

Kontrollierte Sprengung des Kraftwerks Ibbenbüren am 22. Februar – Evakuierung bis 8:00 Uhr

Sprengung des Kraftwerks Ibbenbüren am Sonntag, 22. Februar

Die kontrollierte Sprengung des Kraftwerks Ibbenbüren steht für Sonntag, den 22. Februar, an. Dabei werden der Schornstein, die Rauchgasentschwefelungsanlage und die Entstickungsanlage abgerissen. Rund 190 Anwohner sowie 400 Bewohner der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) leben in der Sperrzone und müssen diese bis 8:00 Uhr an diesem Tag verlassen.

Die Sprengung ist für etwa 11:00 Uhr geplant; nach Sicherheitsüberprüfungen könnte das abgesperrte Gebiet bereits gegen 12:00 Uhr wieder freigegeben werden. Straßen in und um die Zone werden gesperrt, wobei einige Abschnitte bis 8:00 Uhr unter der Regelung "nur für Anwohner" befahrbar bleiben. Umleitungen führen den Verkehr um die abgesperrten Bereiche herum.

Rund 120 Einsatzkräfte werden vor Ort sein, um die Maßnahmen zu koordinieren. Anwohner können die Sprengung von einem Veranstaltungszentrum am Rand der Sperrzone aus verfolgen; für den Transport werden Taxis bereitgestellt. Laut offiziellen Angaben vom Februar 2026 liegen keine Wohnadressen in der Nähe von Schulen oder Kindertagesstätten in der Gefahrenzone.

Ein Flugverbot untersagt am 22. Februar jeglichen Drohnenbetrieb über oder im Umkreis von 100 Metern um das Gelände. Bei Fragen steht ab 7:00 Uhr eine Hotline des Amts für Recht, Ordnung und Bürgerservice unter der Nummer +49 5451 931-3200 zur Verfügung.

Die Sprengung markiert einen wichtigen Schritt beim Rückbau der Kraftwerksinfrastruktur. Anwohner müssen die Evakuierungsanweisungen befolgen, während Interessierte die vorgesehene Beobachtungszone nutzen können. Die Behörden werden die Sicherheit überwachen, bevor das Gebiet wieder für die Öffentlichkeit freigegeben wird.

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