29 April 2026, 20:31

Mordprozess: Angeklagter gesteht Messerangriff auf seine Frau – doch war es Notwehr?

Balkendiagramm, das die Homicid-Offending-Rates nach Alter des Täters und Waffentyp von 1976 bis 2004 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Aussage im Mordprozess: Angeklagter berichtet von Angriff - Mordprozess: Angeklagter gesteht Messerangriff auf seine Frau – doch war es Notwehr?

Ein Mann, der wegen Mordes vor Gericht steht, hat eingeräumt, seine Frau erstochen zu haben, behauptet jedoch, sie habe ihn zuvor angegriffen. Bei dem Vorfall erlitt die Frau 32 Stichwunden im Oberkörper. Die Polizei wurde vom Angeklagten selbst nach der gewaltsamen Auseinandersetzung alarmiert.

Das Paar hatte sich vor der Tat über eine geplante Reise in die Niederlande gestritten. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Angeklagte wütend wurde, weil seine Frau weiterhin Kontakt zu Freunden und Verwandten hielt. Die Spannungen eskalierten, bis er sie schließlich mit einem Küchenmesser tödlich verletzte.

Als die Beamten eintrafen, fanden sie den Angeklagten mit einer schweren Bauchverletzung vor. Die Ermittler nahmen zunächst an, er habe versucht, sich selbst zu verletzen. Seine Verteidigung argumentiert nun jedoch, die Wunde stamme von dem Angriff seiner Frau, bevor er sich zur Wehr gesetzt habe.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Im Mittelpunkt des Prozesses stehen widersprüchliche Schilderungen des Geschehens in jener Nacht. Der Angeklagte gibt den Tod seiner Frau zu, besteht aber darauf, in Notwehr gehandelt zu haben. Die Staatsanwaltschaft hingegen vertritt die Auffassung, die Tat sei vorsätzlich begangen worden – ausgelöst von seiner Weigerung, ihre Selbstständigkeit zu akzeptieren.

Quelle