29 April 2026, 18:36

Metallkugel droht von Bochumer Kirchturm zu stürzen – achtstündige Rettungsaktion

Feuerwehr- und Rettungsdienstgebäude mit roter Tür, Fenstern, einem Namensschild, einer Flagge an einem Fahnenmast, einem Metallturm, einem Zaun, umgeben von Bäumen und einem bewölkten Himmel.

Metallkugel droht von Bochumer Kirchturm zu stürzen – achtstündige Rettungsaktion

Achtstündige Präzisionsaktion in Bochum-Ehrenfeld: Schwere Metallkugel droht von Kirchturm zu stürzen

Eine heikle, achtstündige Rettungsaktion hat sich am Montag in Bochum-Ehrenfeld abgespielt, nachdem eine schwere Metallkugel von der Spitze des Melanchthon-Kirchturms zu stürzen drohte. Sturmwetter hatte den 45 Kilogramm schweren Gegenstand in eine gefährlich labile Position gebracht – die Feuerwehr musste eingreifen, bevor die Kugel unten Schaden anrichten oder Personen verletzen konnte.

Auslöser der Aktion war eine 70 Zentimeter breite Kugel, die in 54 Metern Höhe auf der Kirchturmspitze locker saß. Da Standard-Feuerwehrleitern und Kräne nicht hoch genug reichten, musste ein Spezialunternehmen aus Essen mit einem 72 Meter langen Teleskopmast hinzugezogen werden.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Rund 20 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Bochum-Innenstadt und der Freiwilligen Feuerwehr Bochum-Mitte waren im Einsatz. Sie sicherten die Kugel zunächst mit einem Netz, lösten sie vorsichtig und ließen sie schließlich kontrolliert zu Boden. Während der gesamten Operation mussten Abschnitte der Königsallee sowie angrenzende Seitenstraßen immer wieder für den Verkehr gesperrt werden.

Nach der Bergung wurde die Kugel an die Kirchenverantwortlichen übergeben, womit die aufwendige Rettungsaktion erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Durch die gelungene Bergung konnte eine längerfristige Sperrung der Königsallee und der umliegenden Straßen vermieden werden. Die Feuerwehr bestätigte, dass es keine Verletzten oder Sachschäden gab – inzwischen hat der Bereich wieder seinen normalen Betrieb aufgenommen.

Quelle