Drei Fußball-Ikonen werden in die Hall of Fame aufgenommen
Drei Fußballlegenden wurden in die Deutsche Fußball-Hall of Fame aufgenommen. Ottmar Hitzfeld, Bernard Dietz und Pia Wunderlich setzten sich in der jüngsten jährlichen Abstimmung einer Jury aus Sportjournalisten durch. Ihre Erfolge umfassen Jahrzehnte des Erfolgs im deutschen und internationalen Fußball.
Ottmar Hitzfeld prägte als einer der erfolgreichsten Trainer Deutschlands den Fußball. Er führte Borussia Dortmund und den FC Bayern München jeweils zum Sieg in der Champions League. Auf nationaler Ebene holte er sieben deutsche Meisterschaften und drei DFB-Pokalsiege.
Bernard Dietz war in den 1980er-Jahren eine Schlüsselfigur des deutschen Fußballs. Als Mannschaftskapitän führte er die Nationalmannschaft 1980 zum Titel bei der Europameisterschaft in Italien. Sein langjähriger Verein MSV Duisburg ernannte ihn später zum Ehrenspielführer des DFB.
Pia Wunderlich dominierte mit der deutschen Nationalmannschaft den Frauenfußball. 2003 gewann sie die Weltmeisterschaft und sicherte sich drei Europameistertitel in den Jahren 1997, 2001 und 2005. Ihr Wirken prägte maßgeblich den Erfolg des deutschen Frauenfußballs.
Die Aufnahmefeier findet im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund statt. Die Veranstaltung ist für das Frühjahr 2027 geplant. Mit den Neuzugängen ehrt die Hall of Fame nun 56 Männer und Frauen für ihre herausragenden Karrieren.
Die drei neuen Mitglieder schließen sich damit einer Elitegruppe an, die für ihren Einfluss auf den Sport ausgezeichnet wird. Ihre Aufnahme spiegelt Jahrzehnte der Führung, des Könnens und der Erfolge auf höchstem Niveau wider. Die Feierlichkeiten 2027 werden ihr bleibendes Vermächtnis im deutschen Fußball würdigen.






