02 May 2026, 12:34

Zoll beschlagnahmt E-Liquids, Cannabis und Ecstasy in Großrazzia

Balkendiagramm, das die Anzahl der Festnahmen an der Südwestgrenze durch die US-Grenzschutzbehörde zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Zoll beschlagnahmt E-Liquids, Cannabis und Ecstasy in Großrazzia

Deutsche Zollbeamte beschlagnahmen in jüngster Zeit mehrfach unerklärte Waren und illegale Substanzen

In den vergangenen Tagen haben deutsche Zollbeamte bei mehreren Kontrollen unerklärte Waren und verbotene Substanzen sichergestellt. Betroffen waren große Mengen an E-Liquids, Cannabis und Ecstasy sowie ein nicht angemeldetes Fahrzeug. Zwei Frauen müssen sich nun wegen eines erheblichen Drogenfunds vor Gericht verantworten.

In Münster konfiszierten Zollfahnder in einem Kiosk in Borken insgesamt 3.158 Milliliter E-Liquid. Die nicht deklarierte Ware hinterzog Steuern in Höhe von über 820 Euro. Dem Geschäftsinhaber drohen nun Strafen wegen Verstößen gegen die Tabaksteuerbestimmungen.

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In einem weiteren Fall stoppten Beamte eine Reisende, die aus den Niederlanden einreiste. Obwohl in Deutschland der Besitz kleiner Mengen Cannabis nicht mehr strafrechtlich verfolgt wird, fanden die Zöllner bei der Frau fast 8 Gramm Marihuana. Der Fall wird derzeit noch geprüft.

Unterdessen umging eine deutsche Staatsbürgerin die Zahlung von über 3.000 Euro Einfuhrzöllen, indem sie ein in Großbritannien zugelassenes Fahrzeug nicht deklarierte. Weitere Details zur Person oder zum Fahrzeug wurden von den Behörden bisher nicht bekannt gegeben.

Der schwerwiegendste Vorfall betraf eine 52-jährige Frau und ihre 32-jährige Tochter. Zollbeamte hielten ihren Wagen an, der ebenfalls aus den Niederlanden kam, und entdeckten mehr als 400 Gramm Ecstasy-Tabletten. Die Drogen waren in einer Tasche nahe dem Fußraum des Beifahrers versteckt. Beide Frauen müssen sich nun wegen Besitzes mit Handelsabsicht vor Gericht verantworten.

Die Beschlagnahmungen unterstreichen die anhaltenden Kontrollbemühungen an deutschen Grenzen und im Inland. Den beiden wegen Ecstasy-Besitzes angeklagten Frauen drohen erhebliche rechtliche Konsequenzen. Die Behörden überwachen weiterhin die Einhaltung von Steuer- und Drogengesetzen.

Quelle