01 February 2026, 10:49

Wohlfahrtsverbände im Bergischen Städtedreieck fordern mehr politische Unterstützung bei Fachveranstaltung

Eine Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße und hält ein Banner mit der Aufschrift "Solidarität und Feminismus", mit parkenden Fahrzeugen und Gebäuden im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Wohlfahrtsverbände im Bergischen Städtedreieck fordern mehr politische Unterstützung bei Fachveranstaltung

Eine aktuelle Studie beleuchtet die wirtschaftliche Bedeutung unabhängiger Wohlfahrtsverbände in der Region Bergisches Städtedreieck. Die von Dr. Marc Herbrand vorgestellten Ergebnisse unterstreichen ihre zentrale Rolle für die lokale Beschäftigung und soziale Dienstleistungen. Zur Veranstaltung heute in der Nähe kamen führende Vertreter aus Politik und Wohlfahrtswesen zusammen, um über Finanzierung und künftige Herausforderungen zu diskutieren.

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Die Studie wurde am 31. Januar 2026 bei einer Veranstaltung heute in Solingen präsentiert. Dorothee Daun, Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes im Kreis Solingen, eröffnete die Tagung. Ioanna Zacharaki, zweite stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt, begrüßte im Anschluss die Teilnehmer im Namen von Bürgermeister Daniel Flemm.

Unter den Gästen befand sich Josef Neumann, Mitglied des Landtages von Nordrhein-Westfalen, sowie weitere Vertreter aus Landes- und Kommunalpolitik. Die Forschungsergebnisse zeigen, wie viele Beschäftigte im Sozialbereich bei Mitgliedern der Liga der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege arbeiten. Aktualisierte Zahlen zu Beschäftigungstrends in diesen Einrichtungen wurden seit Veröffentlichung der Studie jedoch nicht vorgelegt.

Der Paritätische Wohlfahrtsverband und seine Partner betonten die Notwendigkeit fairer Chancen, sozialer Teilhabe und hoher Qualitätsstandards in ihrer Arbeit. Gleichzeitig forderten sie eine verlässliche und ausreichende staatliche Förderung, um die wichtigen Dienstleistungen des Sektors langfristig zu sichern.

Die Studie bestätigt den erheblichen Beitrag der Wohlfahrtsverbände zur regionalen Wirtschaft. Ohne stabile Finanzierung, warnen die Verantwortlichen, sei die Zukunft dieser Angebote gefährdet. Die Veranstaltung heute unterstrich den dringenden Appell an stärkere politische und finanzielle Unterstützung.