Wirtschaft in Düsseldorf und Mönchengladbach auf Tiefstand – Unternehmen sehen schwarz
Katarzyna WirthWirtschaft in Düsseldorf und Mönchengladbach auf Tiefstand – Unternehmen sehen schwarz
Die Wirtschaftslage in den Regionen Düsseldorf und Mönchengladbach bleibt auch in diesem Herbst düster. Die Geschäftserwartungen sind auf den tiefsten Stand seit fünf Jahren gesunken – Unternehmen berichten von verschlechterten Rahmenbedingungen und trüben Aussichten für die nahe Zukunft.
Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass mittlerweile fast jedes dritte Unternehmen seine Situation als kritisch einstuft. Viele sehen in den kommenden Monaten keine Anzeichen für eine Erholung. Der Geschäftslagenindikator ist auf -12 Punkte abgerutscht und markiert damit den niedrigsten Wert seit 2020.
Die Zukunftspessimismus hat sich weiter verstärkt: Die Erwartungen liegen bei -8,3 Punkten, während sich auch die Beschäftigungsaussichten verschlechtert haben und auf -11,7 Punkte gefallen sind. Als größte Belastungsfaktoren nennen die Unternehmen eine schwache Binnennachfrage, steigende Lohnkosten und weiterhin hohe Energiepreise.
Zusätzlich bereitet 60 Prozent der Betriebe die geplante Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns im Januar 2026 Sorgen. Der Gesamtindex für das Geschäftsklima verbleibt deutlich im negativen Bereich – ein Zeichen für die weitverbreitete Unsicherheit in der Region.
Die jüngsten Zahlen zeichnen ein ernüchterndes Bild der wirtschaftlichen Belastungen im Raum Düsseldorf/Mittlerer Niederrhein. Angesichts bevorstehender Lohnerhöhungen, schwacher Nachfrage und anhaltender Kostendrucks scheint der Weg nach vorn steinig. Für die kämpfenden Unternehmen ist vorerst keine Entlastung in Sicht.






