30 January 2026, 19:55

Wiesbaden plant Haushaltsentwurf 2026/2027 mit Steuererhöhungen und Stabilisierungszielen

Ein aufgeschlagenes Buch mit einem detaillierten Stadtplan und begleitendem Text.

Wiesbaden plant Haushaltsentwurf 2026/2027 mit Steuererhöhungen und Stabilisierungszielen

Wiesbaden hat den Entwurf für seinen Haushalt 2026/2027 vorgestellt und strebt damit eine finanzielle Stabilisierung angesichts anhaltender Haushaltsbelastungen an. Stadtkämmerer Dr. André Jethon präsentierte den Plan am 29. Januar dem Stadtrat und erläuterte Maßnahmen, um das Konsolidierungsniveau des Jahres 2025 beizubehalten.

Der neue Haushaltsentwurf sieht höhere Grundsteuersätze sowie eine Erhöhung der Gewerbesteuer vor. Zudem soll eine Gewinnabführungsvereinbarung mit dem städtischen Versorgungsunternehmen zur Haushaltsentlastung beitragen. Diese Schritte erfolgen, während Wiesbaden weiterhin unter Haushaltsaufsicht steht und im Rahmen seines kommunalen Stabilisierungsplans bis 2035 einen ausgeglichenen Haushalt anstrebt.

Wie viele deutsche Städte sieht sich auch Wiesbaden mit steigenden Sozialausgaben, Investitionsstaus im Infrastrukturbereich und stagnierenden Steuereinnahmen konfrontiert. Der Entwurf garantiert für 2026 und 2027 das gleiche Konsolidierungsniveau wie 2025. Der vollständige Haushalt sowie die Präsentation von Jethon sind online unter www.ourwebsite/budget einsehbar.

Der vorgeschlagene Haushalt soll Planungssicherheit bieten und gleichzeitig langfristige finanzielle Herausforderungen bewältigen. Durch höhere Steuern und die Einbeziehung von Unternehmensgewinnen sollen essenzielle Dienstleistungen finanziert werden, während die Stadt ihr Stabilitätsziel für 2035 verfolgt. Der Stadtrat wird den Entwurf nun prüfen, bevor er endgültig beschlossen wird.

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