Vom Erzfeind zum Podcast-Duo: Jones und Großkreutz schreiben Geschichte
Katarzyna WirthVom Erzfeind zum Podcast-Duo: Jones und Großkreutz schreiben Geschichte
Jermaine Jones hat sich über seine erbitterte Rivalität mit Kevin Großkreutz während ihrer Ruhrderby-Zeiten geäußert. Der ehemalige Schalke-Mittelfeldspieler gab zu, Großkreutz gezielt attackiert zu haben, um die Fans seines Vereins zu verteidigen. Jahre später haben die beiden ihren Streit beigelegt – und moderieren sogar gemeinsam einen Podcast.
Die Spannungen zwischen Jones und Großkreutz erreichten 2012 ihren Höhepunkt, als der US-Amerikaner den Dortmunder mit einem harten Grätschtackling zu Fall brachte. Diese Szene ging in die Legende der Anhänger beider Vereine ein. Ihre Feindschaft war intensiv, befeuert von der Leidenschaft des Ruhrderbys zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04.
Nach seiner Zeit bei Schalke kehrte Jones in die USA zurück, spielte für Vereine wie Chicago Fire in der MLS und trainierte später Jugendmannschaften. Schließlich übernahm er eine Trainerrolle bei Schalke in der 2. Bundesliga, wo er optimistisch bleibt, was die Aufstiegschancen des Teams angeht.
Trotz einer jüngeren Schwächephase ist Jones überzeugt, dass die Mannschaft bis Saisonende den Aufstieg in die erste Liga schaffen wird. Er sieht in Cheftrainer Miron Muslić die treibende Kraft hinter Schalkes Aufstiegsambitionen.
Aus den einstigen Erzrivalen sind mittlerweile Freunde geworden. Jones und Großkreutz haben ihre Feldschlachten hinter sich gelassen und arbeiten nun gemeinsam an einem Podcast.
Jones bleibt ein lautstarker Unterstützer Schalkes und verfolgt die Entwicklung unter Muslić genau. Sein Vertrauen in den Aufstieg spiegelt seinen Glauben an das aktuelle Team wider. Währenddessen hat sich ihre einstige Rivalität zu einer überraschenden Partnerschaft abseits des Platzes gewandelt.






