Volkstrauertag 2024 in Marl: Gedenken mit Kranzniederlegungen und bewegenden Reden
Rainer SchäferVolkstrauertag 2024 in Marl: Gedenken mit Kranzniederlegungen und bewegenden Reden
Marl gedenkt am diesjährigen Volkstrauertag mit feierlichen Kranzniederlegungen und Gedenkveranstaltungen
Die Gedenkfeiern beginnen am Samstagabend und setzen sich am Sonntag, dem 16. November, fort. Das Motto für 2024 – "Erinnern heißt Verantwortung übernehmen" – prägt die Reflexion über Krieg, Gewalt und die Bedeutung des Gedenkens.
Die erste Kranzniederlegung findet am Samstag um 19 Uhr am Kriegsdenkmal in Hüls in der Nähe der Ernst-Immel-Realschule statt. Weitere Ehrungen folgen am Sonntagmorgen, beginnend um 10:15 Uhr in der St.-Georg-Kirche in Alt-Marl, mit zusätzlichen Zeremonien an verschiedenen Orten in der Stadt.
Die zentrale Gedenkveranstaltung wird am Creiler Platz stattfinden, wo eine Büste von Dietrich Bonhoeffer steht. Ab 14 Uhr sind Reden von Bürgermeister Thomas Terhorst und Benedikt Stelthove geplant, die im Rahmen der Feierlichkeiten ebenfalls einen Kranz niederlegen werden.
Im Programm beteiligt sich auch die Jugendfeuerwehr Marl-Lenkerbeck, die von ihrem Besuch im Außenlager Hersbruck berichten wird. In den vergangenen Jahren umfasste das Gedenken in Marl unter anderem Veranstaltungen am Kriegsdenkmal in Buer sowie Projekte in der Gnadenkirche Wulfen, bei denen über die Erlebnisse von Kriegsgefangenen und Themen wie Gnade und Menschlichkeit diskutiert wurde. Diese Initiativen wurden unter anderem vom Jüdischen Museum Westfalen unterstützt.
Die Veranstaltungen ehren die Opfer von Krieg und Gewalt durch Ansprachen, Kranzniederlegungen und persönliche Zeitzeugenberichte. Ziel ist es, die Botschaft zu stärken, dass Erinnerung mit Verantwortung verbunden ist. Die Organisatoren laden die Bevölkerung ein, teilzunehmen und über die Bedeutung dieses Tages nachzudenken.






