Verena Schäffer wird neue Familienministerin in NRW – mit klarer Vision für Gleichstellung und Integration
Blanka JesselVerena Schäffer wird neue Familienministerin in NRW – mit klarer Vision für Gleichstellung und Integration
Verena Schäffer ist als neue Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flüchtlinge und Integration in Nordrhein-Westfalen vereidigt worden. Die 39-jährige Politikerin der Grünen übernimmt das Amt von Josefine Paul, die nach Eingeständnis von Kommunikationspannen im Ministerium zurückgetreten war.
Schäffers politische Laufbahn begann früh: Mit 18 trat sie den Grünen bei, bereits ein Jahr später wurde sie Vorstandsmitglied der Grünen Jugend in Nordrhein-Westfalen. Mit 24 zog sie als jüngste Abgeordnete in den Landtag ein und vertrat dort den Wahlkreis Ennepe-Ruhr-Kreis II.
Vor ihrer Ernennung zur Ministerin leitete sie seit Oktober 2020 die Fraktion der Grünen im Landtag. Zuvor war sie als Fraktionsgeschäftsführerin und stellvertretende Vorsitzende in der von Ministerpräsident Hendrik Wüst geführten Ampelkoalition tätig. Kollegen loben ihre Führungsstärke, politische Erfahrung und ihr Engagement für ethische Regierungsführung.
Über ihre politische Arbeit hinaus setzte sich Schäffer für praktische Veränderungen ein, darunter die Einrichtung eines "Kinderzimmers" im Landtag. Als Mutter von zwei Kindern trat sie stets für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Antidiskriminierungsmaßnahmen und die Stärkung der Frauenrechte ein. Ihr akademischer Werdegang umfasst einen Bachelorabschluss in Geschichte und Jüdischen Studien von der Universität Düsseldorf.
Ihre Ernennung folgt auf eine Phase der Unsicherheit nach Pauls Rücktritt. Die Grünen betonen Schäffers Fähigkeit, das Ministerium zu stabilisieren und gleichzeitig zentrale Reformen in der Familien- und Integrationspolitik voranzutreiben.
Als Ministerin verantwortet Schäffer nun ein breites Aufgabenspektrum, das von Kindeswohl über die Integration von Geflüchteten bis hin zur Gleichstellung reicht. Ihre jahrzehntelange Erfahrung in der Landespolitik und ihr Fokus auf familienfreundliche Maßnahmen werden ihre Amtsführung prägen. Die Grünen beschreiben sie als eine verbindende Persönlichkeit mit einer klaren Vision für die Zukunft des Ministeriums.






