Straßenkarneval startet in Köln – doch Regen droht die närrische Stimmung zu verderben
Susanne BachmannNasser Karnevalstart in den Rheinfestungen - Straßenkarneval startet in Köln – doch Regen droht die närrische Stimmung zu verderben
Straßenkarneval im Rheinland hat offiziell begonnen – doch das Wetter droht die Stimmung zu trüben
Im Rheinland ist der Straßenkarneval mit Köln und Düsseldorf an der Spitze der Feierlichkeiten offiziell eröffnet worden. Zehntausende verkleidete Jecken strömen zu Weiberfastnacht zusammen, dem von Frauen geprägten Auftakt der närrischen Tage. Doch Regen und stürmische Winde könnten die Festlaune dämpfen.
In Köln eröffnen Prinz, Bauer und Jungfrau die Feiern, während Frauen traditionell die Kneipen "erobern", indem sie Männern symbolisch die Krawatten abschneiden. Die seit 1823 bestehende Tradition lockt heute jährlich rund 1,5 Millionen Teilnehmer an. In Bonn wiederum starten die Beueler Wäscherinnen ihren symbolischen "Sturm" auf das Rathaus.
In Düsseldorf werden die Möhnen – die Karnevals-"Nonnen" – den Oberbürgermeister im Rahmen der Feierlichkeiten "gefangennehmen". In der gesamten Region übernehmen Frauen in spielerischer Manier die Macht, indem sie Rathaus und andere kommunale Gebäude "erstürmen".
Das Wetter könnte den Spaß jedoch beeinträchtigen: Am Donnerstag gibt es Schauer und starke Winde, Freitag und Samstag bleiben bewölkt und kalt. In einigen Gebieten ist sogar mit Schneeschauern zu rechnen. Erst am Sonntag zeigt sich gelegentlich die Sonne und bringt kurze Unterbrechungen vom Regen.
Die Veranstalter raten den Jecken, wasserfeste Kleidung einzupacken und sich auf windige Bedingungen während des gesamten Karnevalswochenendes vorzubereiten.
Trotz des nasskalten Wetters gehen die Feierlichkeiten weiter – der Höhepunkt sind die großen Rosenmontagsumzüge. Millionen werden trotzdem erwartet, um eine Tradition am Leben zu halten, die mittelalterliche Bräuche mit moderner Ausgelassenheit verbindet. Die Wettervorhersage bedeutet jedoch: Wer mitfeiert, sollte unbedingt Regenschirme und warme Kleidung dabei haben.






