25 March 2026, 20:31

Strack-Zimmermann schlägt FDP-Doppelspitze mit Kubicki nach Wahldebakel vor

Plakat für die Coalition Nationale, eine nicht-regierungsnahe Initiative, mit einer Gruppe von Menschen, die einen Hammer und eine Sichel halten, und Texten, die Informationen über die Organisation und ihre Ziele geben.

Strack-Zimmermann schlägt FDP-Doppelspitze mit Kubicki nach Wahldebakel vor

FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat signalisiert, dass sie bereit ist, gemeinsam mit Wolfgang Kubicki eine Doppelspitze der Partei zu bilden. Der Vorschlag kommt nach dem enttäuschenden Abschneiden der Freien Demokraten bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg. Sie sieht in ihrer unterschiedlichen Wähleranziehungskraft eine Stärke für ein gemeinsames Ticket.

Bei der Wahl in Baden-Württemberg am 8. März 2026 erlebte die FDP einen herben Rückschlag. Mit nur 4,4 Prozent der Zweitstimmen verlor die Partei alle 18 Mandate, die sie 2021 noch gehalten hatte – ein Minus von 6,08 Prozentpunkten. Nach diesem Ergebnis sprachen Strack-Zimmermann und Kubicki über die Idee, gemeinsam anzutreten.

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Zunächst hatte sie Kubicki einen gemeinsamen Vorstoß vorgeschlagen, der dies jedoch ablehnte. Dennoch bleibt sie der Möglichkeit gegenüber offen. Strack-Zimmermann regte zudem an, den FDP-Vizevorsitzenden Henning Höne in ein Führungsteam einzubinden, und lobte sein Potenzial, die Zukunft der Partei mitzugestalten.

Persönliche Spannungen mit Kubicki wies Strack-Zimmermann zurück. Sie beschrieb ihn als einen klar positionierten, erfahrenen Politiker – Eigenschaften, die sie selbst teile. Ihre unterschiedlichen Wählergruppen, so ihr Argument, könnten ein gemeinsames Ticket attraktiver machen.

Gleichzeitig betonte sie Hönes Rolle und erklärte, dass eine Zusammenarbeit der drei dabei helfen könnte, das Vertrauen in die FDP wiederherzustellen. Seine Generation, so Strack-Zimmermann, werde für die langfristige Ausrichtung der Partei entscheidend sein.

Nach der Wahlniederlage steht die FDP nun vor einer Führungsentscheidung. Strack-Zimmermanns Vorschlag eines Trios mit Kubicki und Höne bleibt auf dem Tisch. Das Ergebnis könnte die Strategie der Partei im Hinblick auf künftige Wahlen neu prägen.

Quelle