Steuerberater veruntreut 165.000 Euro aus Grundschul-Förderverein und kauft Krypto
Katarzyna WirthSteuerberater betrügt Grundschulverein um Geld - Steuerberater veruntreut 165.000 Euro aus Grundschul-Förderverein und kauft Krypto
Ein 59-jähriger Steuerberater ist zu einer zehnmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt worden, weil er Gelder einer Grundschulfördervereins veruntreut hatte. Der Mann, der die Finanzen der Vereinigung verwaltete, gestand, innerhalb von zwei Jahren fast 165.000 Euro unterschlagen zu haben. Mittlerweile hat er sich bereit erklärt, einen Teil des fehlenden Betrags zurückzuzahlen, und das Urteil des Gerichts akzeptiert.
Der Angeklagte arbeitete seit 2017 als selbstständiger Steuerberater und Prüfer für den Verein. In dieser Funktion hatte er vollen Zugriff auf das Konto der Organisation. Zwischen 2021 und 2022 überwies er Beträge von 1.000 bis 12.000 Euro von dem Vereinskonto auf sein eigenes. Zudem entnahm er 19.000 Euro in bar, die er später in Kryptowährungen investierte.
Während des Prozesses räumte der Mann ein, insgesamt 164.800 Euro veruntreut zu haben. Nach anfänglicher Berufung gegen das Urteil zog er seinen Einspruch zurück und nahm die Bewährungsstrafe an. Das Gericht verpflichtete ihn, 5.000 Euro als Schadensersatz an den Verein zu zahlen.
Die Bewährungsstrafe bedeutet, dass der Angeklagte eine Haftstrafe vermeidet, sofern er die vom Gericht auferlegten Auflagen einhält. Zudem muss er im Rahmen des Urteils die 5.000 Euro zurückzahlen. Der Fall ist damit abgeschlossen, weitere rechtliche Schritte werden nicht erwartet.






