27 April 2026, 18:31

Solingen eröffnet das Max-Leven-Zentrum als Ort der Erinnerung und Bildung

Große hölzerne Tür vor einem Steinbau mit einem Glasfenster oben, mit Inschrift auf der Wand, die wahrscheinlich Holocaust-Opfern gewidmet ist.

Solingen eröffnet das Max-Leven-Zentrum als Ort der Erinnerung und Bildung

Solingen eröffnet offiziell das Max-Leven-Zentrum – einen neuen Ort der Erinnerung und Bildung

Am Dienstag, dem 1. November 2022, wurde in Solingen das Max-Leven-Zentrum feierlich eröffnet. Der neue Gedenk- und Bildungsort befindet sich im historischen Wohnhaus des jüdischen Journalisten Max Leven, in dem dieser einst lebte. Zur Eröffnung versammelten sich lokale und regionale Würdenträger, darunter Bürgermeister Tim Kurzbach sowie Vertreter aus Politik und Verwaltung.

Das Max-Leven-Zentrum dient als Ort der Auseinandersetzung mit der NS-Zeit und rückt dabei besonders lokale Schicksale von Verfolgung und Widerstand in den Fokus. Die Dauerausstellung widmet sich dem Leben Max Levens sowie weiteren Persönlichkeiten wie Änne Wagner und zeigt auf, wie der Nationalsozialismus das Leben in Solingen prägte.

Das Projekt wurde durch die Unterstützung zahlreicher Institutionen möglich. Finanziert wurde es von der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen, dem Landesverband Rheinland, der Stadtsparkasse Solingen, dem eingetragenen Verein Max-Leven-Zentrum Solingen e. V. sowie der Gerd-Kaimer-Bürgerstiftung. Das Zentrum möchte den Stimmen derer Gehör verschaffen, die durch Gewalt und Unterdrückung zum Schweigen gebracht wurden.

Nach der offiziellen Eröffnung öffnet das Max-Leven-Zentrum am Sonntag, dem 2. November 2022, erstmals für die Öffentlichkeit. Zwischen 11:00 und 17:00 Uhr können Besucherinnen und Besucher die Ausstellung erkunden.

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Mit dem Zentrum erhält Solingen einen festen Ort, der der Bewahrung des Gedenkens und der Förderung des Dialogs dient. Durch seine Bildungsangebote regt es zu Diskussionen über Verantwortung, Toleranz und Zivilcourage an. Die Eröffnung markiert einen wichtigen Schritt, um die Lehren der Geschichte auch für kommende Generationen zugänglich zu halten.

Quelle