Seltener forensischer Fall aus den 1950ern findet neue Heimat in Aachen
Katarzyna WirthSeltener forensischer Fall aus den 1950ern findet neue Heimat in Aachen
Ein historischer Fall aus der forensischen Beweissicherung der 1950er- und 1960er-Jahre hat in Aachen eine neue Heimat gefunden. Das Zollfahndungsamt Essen übergab das seltene Exponat am 17. November offiziell an die Stadt. Künftig wird es im Friedrichs-Zollmuseum im Stadtteil Horbach ausgestellt.
Die Übergabe erfolgte zwischen Regierungsdirektor Müller, dem Leiter des Zollfahndungsamts Essen, und Dr. Pohle, dem Direktor der Route Charlemagne. Die Kiste enthält magnetische Pulver sowie Werkzeuge, die einst zur Sicherung und Konservierung forensischer Spuren dienten.
Das Friedrichs-Zollmuseum, untergebracht im ehemaligen Zollamt Horbach an der Horbacher Straße, widmet sich der Geschichte des Zollwesens in der Region Aachen. In sieben thematischen Bereichen präsentiert es eine vielfältige Ausstellung. Der neu erworbene Fall bereichert nun die Sammlung und gibt Besuchern Einblicke in die zollbehördlichen Ermittlungen der Mitte des 20. Jahrhunderts.
Das Exponat fügt der musealen Präsentation eine neue Facette hinzu. Bald können Besucher die forensischen Werkzeuge und Pulver aus nächster Nähe betrachten. Der Fall steht für ein weiteres Stück Zollgeschichte, das in Aachen bewahrt wird.






