10 February 2026, 07:13

"Schmieden für den Frieden" bringt 10.080 Euro für Bergisch Gladbach und Butscha

Eine schwarze Oberfläche mit ordentlich angeordneten Nägeln und zwei Papieren mit Text in Bezug auf das Zoologische Museum in Amsterdam.

"Schmieden für den Frieden" bringt 10.080 Euro für Bergisch Gladbach und Butscha

Bergisches Museum für Bergbau, Handwerk und Handel sammelt 10.080 Euro mit der Aktion "Schmieden für den Frieden"

Durch die Kampagne "Schmieden für den Frieden" hat das Bergische Museum für Bergbau, Handwerk und Handel 10.080 Euro eingeworben. Besucherinnen und Besucher sowie Unterstützerinnen und Unterstützer fertigten mit traditionellen Schmiedetechniken symbolische "Friedensnägel" an. Jeder der etwa 25 Zentimeter langen Nägel stand für Solidarität und Hoffnung.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Initiative traf auf große Resonanz in der Gemeinschaft – viele beteiligten sich aktiv an den Schmedeworkshops. Museumsleiterin Sandra Brauer betonte, wie das Projekt handwerkliches Können mit gesellschaftlicher Verantwortung verband. Willi Carl, Vorsitzender des Freundeskreises des Museums, dankte allen für ihre großzügige Unterstützung.

Die eingeworbenen Mittel werden gleichmäßig aufgeteilt: Die eine Hälfte fließt in inklusive Programme des Bergischen Museums selbst. Die andere Hälfte erhält der Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Bergisch Gladbach–Butscha und unterstützt damit humanitäre Hilfsprojekte in Butscha in der Ukraine.

Arne Meinhardt, Vertreter des Partnerschaftsvereins, unterstrich, welch konkreten Unterschied diese Hilfe für die Menschen in Butscha bedeute. Zudem sprang die Bethe-Stiftung ein und verdoppelte die Gesamtspende durch eine Matching-Aktion. Klaus Orth, Vorstandsmitglied der Stiftung, erklärte, es gehe darum, bürgerschaftliches Engagement auf wirksame Weise zu stärken.

Die Kampagne verband erfolgreich traditionelles Handwerk mit karitativem Engagement. Insgesamt kamen 10.080 Euro zusammen – die eine Hälfte für lokale Museumsprojekte, die andere für humanitäre Hilfe in der Ukraine. Durch die Verdopplung der Spenden seitens der Bethe-Stiftung konnte die Reichweite der Initiative noch weiter gesteigert werden.