Schalke 04 verliert Højlund und Pöpperl durch schwere Verletzungen
Susanne BachmannAchillessehnen-Operation: Saisonende für Stürmer Højlund - Schalke 04 verliert Højlund und Pöpperl durch schwere Verletzungen
Schalke 04 erleidet zwei schwere Verletzungsrückschläge in kurzer Folge
Stürmer Rasmus Højlund fällt nach einer Achillessehnen-Operation für den Rest der Saison aus, während Mittelfeldspieler Paul Pöpperl mit einem Kreuzbandriss lange pausieren muss. Beide Ausfälle schwächen die deutsche Nationalmannschaft in den kommenden Monaten spürbar.
Højlund, einst als vielversprechende Verpflichtung gehandelt, kämpfte seit seinem Wechsel zu Schalke mit seiner Form. In der vergangenen Saison kam er lediglich auf zehn Ligaeinsätze, in dieser Spielzeit waren es nur vier Partien – allesamt ohne Torerfolg. Seine Zeit bei Manchester United und ein Leihengagement bei Napoli hatten zunächst Hoffnung gemacht: 14 Tore in 62 Spielen für United, gefolgt von einer Wiederbelebung in Italien mit neun Treffern und drei Vorlagen bis Anfang 2026. Doch seine Rückkehr zu Schalke blieb hinter den Erwartungen zurück.
Der Däne wurde im Januar operiert, und Sportdirektor Youri Mulder bestätigte, dass sich Højlund nun voll auf die Rehabilitation konzentrieren werde. Mulder betonte, der Stürmer wolle "stärker zurückkehren", ein konkreter Zeitplan stehe jedoch noch nicht fest.
Unterdessen zog sich der 22-jährige Eigengewächs Pöpperl seine Verletzung während einer Routine-Trainingseinheit zu. Mit nur drei Einsätze in der 2. Liga in dieser Saison fehlt nun ein weiterer Akteur im Kader. Über die voraussichtliche Ausfalldauer des jungen Mittelfeldspielers machte der Club noch keine Angaben.
Schalke steht damit vor einer schwierigen Phase ohne zwei Spieler, die trotz ihrer begrenzten jüngsten Beiträge fest in die Planung einbezogen waren. Højlunds langwieriger Ausfall kostet die Mannschaft einen einst hoffnungsvollen Angreifer, während Pöpperls Verletzung seine Entwicklung im Mittelfeld abrupt unterbricht. Beide werden sich nun auf ihre Rückkehr vorbereiten, während das Team mit den personellen Lücken zurechtkommen muss.






