Safer Internet Day 2026: Wie KI und Betrug unser digitales Leben gefährden
Susanne BachmannSafer Internet Day 2026: Wie KI und Betrug unser digitales Leben gefährden
Safer Internet Day 2026: Fokus auf Risiken und die Beziehung zu Künstlicher Intelligenz
Der Safer Internet Day 2026 am 10. Februar widmet sich in diesem Jahr den Gefahren und zwischenmenschlichen Dynamiken im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz (KI). Die jährliche Kampagne zielt darauf ab, das Bewusstsein für digitale Sicherheit zu schärfen. Das diesjährige Motto "KI und ich: In einer künstlichen Beziehung" rückt insbesondere die Risiken generativer KI und Online-Betrug in den Mittelpunkt.
Die Polizei Aachen beteiligt sich mit einem kostenlosen Vortrag zu den Gefahren von KI und Anlagebetrug im Internet. Die Veranstaltung findet um 18:30 Uhr im Polizeipäsidium Aachen statt. Interessierte müssen sich vorab telefonisch unter 0241-9577-34401 oder per E-Mail an [email protected] anmelden.
Anlagebetrug im Netz – eine wachsende Bedrohung In den letzten Jahren haben sich sogenannte Cybertrading-Betrugsfälle stark vermehrt. Zwar liegen noch keine genauen Opferzahlen für 2025 und 2026 vor, doch zeigen aktuelle Berichte, dass verwandte Delikte wie CEO-Fraud im Jahr 2025 zu 81 Prozent höheren finanziellen Schäden führten. Besonders betroffen sind häufig Menschen mittleren Alters, auch wenn detaillierte Daten zu alterspezifischen Auswirkungen begrenzt sind.
Generative KI: Chancen und parasoziale Risiken Die Verbreitung generativer KI-Tools wie ChatGPT wirft ebenfalls Fragen auf. Studien zufolge nutzen mittlerweile 90 Prozent der Jugendlichen zwischen 16 und 19 Jahren solche Plattformen – teilweise entwickeln sie dabei parasoziale Beziehungen zu KI-Systemen. Die Aachener Polizei betont, wie wichtig digitale Medienkompetenz ist, um sich sicher und verantwortungsvoll im Netz zu bewegen.
Der Vortrag in Aachen thematisiert sowohl die Risiken durch KI als auch die zunehmende Gefahr von Anlagebetrug. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird eine frühzeitige Anmeldung empfohlen. Die Veranstaltung ist Teil übergeordneter Bestrebungen, die Medienkompetenz zu stärken und Nutzer:innen vor digitalen Gefahren zu schützen.






