19 March 2026, 12:36

S11 zwischen Köln und Bergisch Gladbach wird 2026 monatelang gesperrt – was Pendler jetzt wissen müssen

Altes Schwarz-Weiß-Foto vom Bahnhof Korschen in Ostern, Deutschland, das eine Bahnstation mit Gleisen, Gebäuden, Pfählen, Menschen, Bäumen und einem Himmel im Hintergrund zeigt.

S11 zwischen Köln und Bergisch Gladbach wird 2026 monatelang gesperrt – was Pendler jetzt wissen müssen

Große Modernisierungsarbeiten an der S-Bahn-Strecke zwischen Köln und Bergisch Gladbach

Zwischen dem 10. April und dem 3. Juli 2026 wird die S-Bahn-Linie S11 zwischen Köln und Bergisch Gladbach für umfangreiche Bauarbeiten gesperrt – in dieser Zeit ersetzen Busse die Züge. Die Maßnahmen sind Teil einer 85-Millionen-Euro-Investition zur Modernisierung der Signaltechnik auf dieser stark frequentierten Pendlerstrecke.

Um die Einschränkungen für Fahrgäste abzumildern, startet während der Sperrung ein temporäres Fahrradleihsystem namens "S11-Bike". Zudem wird ab dem 10. April eine provisorische Radverbindung zwischen den beiden Städten ausgeschildert.

Verantwortlich für das Projekt ist die DB InfraGO, die den Fokus auf die Installation modernster digitaler Signaltechnik legt. Zu den Aufrüstungen gehören neue Weichen sowie Vorbereitungen für das Europäische Zugsicherungssystem (ETCS) im Bereich des Bahnhofs Köln-Mülheim. Langfristig sollen diese Veränderungen die Zuverlässigkeit und Kapazität des Netzes deutlich verbessern.

Die Bauarbeiten beginnen mit einer dreimonatigen Vollsperrung vom 10. April bis zum 3. Juli 2026. Anschließend folgen nächtliche Arbeiten vom 7. August bis zum 4. September. Weitere Sperrungen sind für 2027 geplant, darunter eine dreimonatige Unterbrechung vom 9. Juli bis zum 15. Oktober sowie eine einwöchige Sperre vom 7. bis zum 14. Mai.

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Während der Sperrphase 2026 stehen Pendlerinnen und Pendlern alternative Verkehrsmittel zur Verfügung: Das Leihsystem "S11-Bike" bietet Fahrräder für die Strecke zwischen Köln und Bergisch Gladbach an. Zudem wird die Pendlerradroute 2 mit temporären Schildern gekennzeichnet, um eine provisorische Radverbindung herzustellen. Köln plant langfristig, diese Route zu einer hochwertigen, premiumstandardisierten Verbindung auszubauen – konkrete Details und Zeitpläne für diese Erweiterung stehen jedoch noch nicht fest.

Die 85-Millionen-Euro-Investition bringt digitale Signalaufrüstungen auf eine der wichtigsten Pendlerstrecken der Region. Zwar führen die Bauarbeiten kurzfristig zu Einschränkungen, doch die Modernisierungen sollen langfristig einen zuverlässigeren und effizienteren Bahnbetrieb ermöglichen. Mit dem temporären Fahrradverleih und den provisorischen Radwegen wird Pendlerinnen und Pendlern die Umgehung der Sperrungen erleichtert.

Quelle