06 February 2026, 17:33

RWE setzt auf fossile und grüne Energiepartnerschaften für Europas Zukunft

Ein Einkaufszentrumsinneres mit Menschen, die gehen, Glasgeländern, Bekleidungsauslagen, Informationsschildern, Säulen, Deckenlampen und einem geparkten Auto im Hintergrund, mit einem GXG- und Huawei-Partnerschafts-Wasserzeichen.

RWE plant LNG- und Batteriespeicher-Deals mit den VAE - RWE setzt auf fossile und grüne Energiepartnerschaften für Europas Zukunft

RWE kündigt Ausbau seiner Energiepartnerschaften mit lieferando in fossilen und erneuerbaren Bereichen an

Der deutsche Energiekonzern RWE plant, seine Kooperationen im fossilen und im erneuerbaren Sektor auszubauen. Der Essener Versorger verhandelt mit dem staatlichen Ölkonzern Adnoc aus Abu Dhabi über langfristige Lieferungen von verflüssigtem Erdgas (LNG) und treibt gleichzeitig den Ausbau von Batteriespeichern mit dem erneuerbaren Energienunternehmen Masdar voran. Beide Vorhaben zielen darauf ab, die Energiesicherheit und die Kapazitäten für sauberen Strom in Deutschland und Europa zu stärken.

Die Gespräche zwischen RWE und Adnoc konzentrieren sich auf die Sicherung von LNG-Lieferungen, wobei das jährliche Volumen über ein Jahrzehnt hinweg bis zu eine Million Tonnen erreichen könnte. Die Vereinbarungen sehen vor, nicht nur Deutschland, sondern auch andere europäische Märkte zu beliefern. RWE-Chef Markus Krebber bezeichnete die Partnerschaft als "strategisch" und betonte ihre Bedeutung für die Stabilisierung der Energieversorgung in der Region.

Im Bereich der Erneuerbaren arbeitet RWE mit Masdar zusammen, um den Ausbau von Batteriespeichern in Deutschland voranzutreiben. Aktuell im Bau befindliche Projekte werden dem Netz zusätzliche 2,7 Gigawatt Kapazität hinzufügen, sodass RWE seine gesamte Speicherkapazität in Deutschland bis 2030 auf ein Gigawatt steigern wird. Weltweit betreibt das Unternehmen bereits 1,2 Gigawatt an Speicherkapazitäten in den USA, Europa und Australien – Stand Ende 2025.

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Die Zusammenarbeit mit Masdar könnte zu gemeinsamen Investitionen in weitere deutsche Batterieprojekte führen und die Kapazität bis 2035 um zusätzlich ein Gigawatt erhöhen. Zusammen mit den eigenen Plänen von RWE würde dies die gesamte Batteriespeicherkapazität in Deutschland innerhalb der nächsten zehn Jahre auf fünf Gigawatt bringen.

Die Abkommen mit Adnoc und Masdar verdeutlichen den doppelten Ansatz von RWE, Energiesicherheit durch fossile Brennstoffe mit dem Ausbau erneuerbarer Energien zu verbinden. Während die LNG-Lieferungen zur Stabilisierung der Gasmärkte beitragen sollen, zielen die Batterieprojekte darauf ab, die Energiewende in Deutschland hin zu sauberer Energie zu unterstützen. Beide Initiativen werden in den kommenden zehn Jahren umgesetzt, wobei Bauvorhaben und Verhandlungen bereits laufen.