24 April 2026, 18:59

Preisschock in NRW: Friseur, Fleisch und Autoreparatur werden drastisch teurer

Frau mit roter Haare in einem Nerzmantel auf dem Cover der Berliner Leben Zeitschrift im 1950er-Look mit fetter schwarzer Schrift, die "Berliner Lebens" lautet

Preisschock in NRW: Friseur, Fleisch und Autoreparatur werden drastisch teurer

Preise für Alltagsdienstleistungen und -waren steigen in Nordrhein-Westfalen (NRW) kräftig an

Ob Friseurbesuch, Fleisch oder Autoreparatur – in Nordrhein-Westfalen werden viele Güter und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs immer teurer. Unternehmen begründen die Preiserhöhungen vor allem mit gestiegenen Kosten für Material, Energie und Löhne.

Friseure erhöhen Preise um bis zu 20 Prozent Mehr als die Hälfte der Salons in NRW hat die Preise bereits angehoben. Der Landesverband Friseur- und Kosmetikhandwerk Nordrhein-Westfalen warnt, dass einige Haarschnitte bald bis zu 20 Prozent mehr kosten könnten. Ein Herrenhaarschnitt, der vor drei Monaten noch 35 Euro kostete, liegt im Schnitt nun bei 40 Euro – ein Anstieg von fast 15 Prozent. Auch höhere Löhne treiben die Preise: Auszubildende erhalten seit August bis zu sieben Prozent mehr, während Gesellen und Meister ab Januar mit bis zu acht Prozent mehr rechnen können.

Fleischer passen Preise an – weitere Erhöhungen in Sicht Auch die Fleischerei-Branche hat reagiert: Über zwei Drittel der Betriebe haben die Preise für Wurst und Fleisch bereits erhöht. Strengere Tierschutzvorschriften haben vor allem die Produktionskosten für Rindfleisch in die Höhe getrieben. Fast 80 Prozent der befragten Fleischer planen, die Preise in den kommenden Monaten weiter anzuheben.

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Autowerkstätten geben höhere Kosten an Kunden weiter Mehr als die Hälfte der Kfz-Werkstätten in NRW hat in den letzten sechs Monaten die Preise erhöht. Steigende Lohnkosten und teurere Ersatzteile sind die Hauptgründe für die Anpassungen.

Kein Ende der Preisspirale in Sicht Der Trend hält an: Weitere Friseursalons, Fleischereien und Reparaturbetriebe kündigen an, in den nächsten Monaten nachzuziehen. Verbraucher in NRW müssen sich auf deutlich höhere Ausgaben für diese grundlegenden Dienstleistungen und Waren einstellen.

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