Neuer Lindenthaler Bezirksbürgermeister startet mit Radwege-Projekten in Hürth durch
Rainer SchäferNeuer Lindenthaler Bezirksbürgermeister startet mit Radwege-Projekten in Hürth durch
Roland Schüler, der neu gewählte Bezirksbürgermeister von Köln-Lindenthal, stattete diese Woche dem Hürther Rathaus seinen ersten offiziellen Besuch ab. Das Treffen mit Bürgermeister Dirk Breuer markierte den Beginn einer erneuerten Zusammenarbeit zwischen den benachbarten Kommunen. Beide Politiker betonten die Bedeutung eines fortlaufenden Austauschs über gemeinsame Anliegen.
Schüler trat sein Amt am 3. November 2025 an und folgte damit auf Cornelia Weitekamp als Bezirksbürgermeister von Lindenthal. Sein erster offizieller Termin führte ihn nach Hürth, wo Breuer ihn zu Gesprächen über die lokale Zusammenarbeit empfing.
Im Mittelpunkt des Austauschs stand die Verbesserung der Radwegeverbindungen zwischen den beiden Gemeinden. Themenschwerpunkte waren der Radweg von Sielsdorf zur Stadtbahn-Haltestelle Haus Vorst sowie die Grünzug-Radroute hinter Efferen. Beide Strecken wurden in den vergangenen Jahren schrittweise ausgebaut.
Seit 2018 hat sich die Radinfrastruktur zwischen Hürth und Lindenthal deutlich erweitert. 2022 wurde die Verlängerung des Rurtal-Radwegs fertiggestellt, die beidseitige Fahrspuren entlang der B265 umfasst. Bis 2024 wurden die gemeinsamen Radwege auf der Luxemburger Straße in Lindenthal modernisiert, und 2025 verbesserten neue signalgesteuerte Überquerungen am Hürth-Parkstadion die Sicherheit für Radfahrer.
Beide Bürgermeister vereinbarten, nach dem ersten Treffen regelmäßig in Kontakt zu bleiben. Die engen nachbarschaftlichen Beziehungen zwischen Lindenthal und Hürth sorgen für eine kontinuierliche Zusammenarbeit in den Bereichen Verkehr und Regionalplanung.
Der Besuch unterstrich das Bekenntnis zu gemeinsamen Projekten, insbesondere im Bereich der Radwegeinfrastruktur. Die Ausbaumaßnahmen der letzten sieben Jahre haben die Vernetzung zwischen den beiden Gebieten bereits spürbar verbessert. Künftige Gespräche sollen diese Entwicklungen aufgreifen, um die lokalen Verkehrsnetze weiter zu stärken.






