Mönchengladbachs Wirtschaft boomt 2025 mit Rekordjobs und weniger Pleiten
Katarzyna WirthMönchengladbachs Wirtschaft boomt 2025 mit Rekordjobs und weniger Pleiten
Mönchengladbach verzeichnete 2025 kräftiges Wirtschaftswachstum mit Rekordbeschäftigung und weniger Unternehmenspleiten
Die Stadt Mönchengladbach erlebte 2025 einen deutlichen wirtschaftlichen Aufschwung: Die Beschäftigungszahlen erreichten einen Höchststand, und die Zahl der Insolvenzen ging zurück. Gleichzeitig verzeichneten lokale Unternehmen steigende Umsätze. Diese positiven Entwicklungen wurden auf der Jahrespressekonferenz der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach (WFMG) vorgestellt – die letzte unter der Leitung des scheidenden Geschäftsführers Dr. Ulrich Schückhaus, der Mitte 2026 in den Ruhestand geht.
Mit 105.796 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten erreichte Mönchengladbach zur Jahresmitte 2025 einen neuen Rekord. Besonders der Gesundheits- und Sozialsektor trieb das Wachstum voran und schuf 394 zusätzliche Arbeitsplätze, sodass die Branche nun 21.204 Beschäftigte zählt. Insgesamt wurden im Laufe des Jahres 546 neue Stellen geschaffen oder gesichert.
Auch die wirtschaftliche Stabilität verbesserte sich: Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen sank um 7,5 Prozent, während die Industrieumsätze um 2,9 Prozent stiegen – ein Zeichen für eine robustere Konjunktur. Die WFMG spielte dabei eine zentrale Rolle, indem sie 21 Unternehmensansiedlungen, 11 Gründungen, 14 Erweiterungen sowie 6 Unternehmenssicherungen unterstützte.
Darüber hinaus vermarktete die WFMG 5.438 Quadratmeter Gewerbefläche im neuen Industriegebiet an der Käthe-Höffkes-Straße. Im Northpark Business Park wurden zudem 6.150 Quadratmeter für Neubauten verkauft. Dr. Schückhaus, der am 30. Juni 2026 in den Ruhestand tritt, präsentierte diese Bilanz im Rahmen seiner letzten Jahrespressekonferenz.
Die Zahlen für 2025 unterstreichen die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit Mönchengladbachs: mehr Jobs, weniger Insolvenzen und steigende Industrieumsätze. Die Aktivitäten der WFMG in den Bereichen Unternehmensförderung und Flächenvermarktung haben maßgeblich zu diesem Erfolg beigetragen. Nun steht die Stadt vor einem Führungswechsel, wenn Dr. Schückhaus im kommenden Jahr sein Amt abgibt.






