Mönchengladbach baut drei Bushaltestellen barrierefrei um – für mehr Inklusion im Nahverkehr
Blanka JesselMönchengladbach baut drei Bushaltestellen barrierefrei um – für mehr Inklusion im Nahverkehr
Borussia Mönchengladbach plant barrierefreien Ausbau von drei weiteren Bushaltestellen
Die Stadt Borussia Mönchengladbach will drei weitere Bushaltestellen so umgestalten, dass sie vollständig barrierefrei zugänglich sind. Die Maßnahmen umfassen erhöhte Bordsteine, taktile Leitstreifen sowie Anpassungen der Haltestellenlayouts. Aktuell erfüllen bereits 371 der insgesamt 1.162 Haltestellen in der Stadt die Anforderungen an Barrierefreiheit.
Die Haltestelle Hermann-Löns-Straße im Stadtteil Mülfort bleibt zwar an ihrem bisherigen Standort, wird aber barrierefreie Verbesserungen erhalten. Dazu gehört ein um 16 Zentimeter erhöhter Bordstein, der den Spalt zwischen Bus und Gehweg verringert und so das Einsteigen erleichtert. Zudem werden taktile Bodenindikatoren mit erhabenen Noppen verlegt, die sehbehinderten Fahrgästen helfen, die Bustüren selbstständig zu finden.
An der Haltestelle Ehrenstraße auf der Hovener Straße in Bettrath wird die Plattform in Richtung Süden aufgrund begrenzter Platzverhältnisse verlegt. Das neue Layout soll einen reibungsloseren Zugang für alle Fahrgäste gewährleisten. Die Haltestelle Freiligrathstraße auf der Schlossstraße in Geneicken wird hingegen beide Richtungsplattformen in der Nähe der Hausnummern 48–50 zusammenfassen, sodass Busse in beide Fahrtrichtungen bedient werden können.
Die Bauarbeiten beginnen, sobald der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) die Pläne genehmigt hat und die Aufträge im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung vergeben wurden. Die Stadt hat bereits einen Förderantrag für die Umbaumaßnahmen gestellt; eine Entscheidung wird bis Ende des Jahres erwartet.
Nach Abschluss der Arbeiten werden diese drei Bushaltestellen zu den bereits 371 barrierefreien in Borussia Mönchengladbach gehören. Die Modernisierungen umfassen erhöhte Bordsteinkanten, taktile Leitstreifen und angepasste Plattformpositionen. Das Projekt ist Teil der laufenden Bemühungen der Stadt, den Öffentlichen Nahverkehr für alle Fahrgäste zugänglicher und nutzerfreundlicher zu gestalten.






