22 March 2026, 06:33

Merkur startet Großoffensive in Nordamerika mit Tausenden Spielautomaten pro Jahr

Eine Reihe von Spielautomaten zum Verkauf in einem Casino, mit Stühlen auf dem Boden und Deckenleuchten.

Deutsches Unternehmen will den US-Glücksspielmarkt aufmischen - Merkur startet Großoffensive in Nordamerika mit Tausenden Spielautomaten pro Jahr

Deutscher Spielautomatenhersteller Merkur setzt auf Nordamerika – Tausende Automaten pro Jahr geplant

Der deutsche Spielautomatenhersteller Merkur will ab 2025 den nordamerikanischen Markt erobern und plant, künftig jährlich Tausende Spielautomaten dorthin zu exportieren. Allein im ersten Jahr sollen zwischen 800 und 1.000 Geräte in die USA und nach Kanada geliefert werden. Innerhalb von drei Jahren strebt das Unternehmen einen Absatz von 5.000 Automaten pro Jahr an.

Der Vorstoß in den nordamerikanischen Markt folgt der Übernahme des US-Unternehmens Gaming Arts im Jahr 2025. Laut der Vereinbarung übernimmt Gaming Arts die Softwareentwicklung, während Merkur die Hardware liefert. Das Unternehmen sieht in den USA großes Potenzial, wo derzeit drei marktbeherrschende Anbieter den Großteil des Geschäfts kontrollieren.

Der deutsche Hersteller betreibt bereits über 100.000 Spielautomaten weltweit. Sämtliche Geräte werden im Werk im niedersächsischen Lübbecke produziert, wo Merkur rund 15.300 Mitarbeiter beschäftigt. Deutschland bleibt der mit Abstand wichtigste Absatzmarkt, gefolgt vom Vereinigten Königreich als zweitgrößtem Markt.

Finanziell verzeichnete Merkur im Jahr 2024 einen Konzernumsatz von 2,1 Milliarden Euro – ein Plus von 7,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bis 2025 will das Unternehmen den Anteil der internationalen Umsätze auf 45 Prozent steigern. Zudem plant Merkur, den Online-Umsatz auszubauen und sich damit breiter aufzustellen als mit dem klassischen Automatengeschäft.

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In Deutschland unterliegen Glücksspielanbieter strengen staatlichen Regularien, die exzessives Spielen eindämmen sollen. Merkurs Expansionsstrategie konzentriert sich jedoch stark auf das Ausland, insbesondere auf weniger regulierte Märkte wie die USA.

Der Einstieg in Nordamerika beginnt 2025 mit bis zu 1.000 Automaten. Bei Erfolg rechnet das Unternehmen damit, innerhalb von drei Jahren auf 5.000 Exportgeräte pro Jahr zu kommen. Die Offensive baut auf der jüngsten Übernahme und der soliden finanziellen Performance auf – und positioniert Merkur als neuen Konkurrenten im US-Spielmarkt.

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