02 February 2026, 03:02

Marls Stadtrat beschließt Reformen für mehr Transparenz und EU-Klimaschutz

Eine belebte Stadtstraße mit verschiedenen Fahrzeugen, darunter Doppeldeckerbusse, Autos und andere Fahrzeuge, umgeben von hohen Gebäuden, Polen, Laternen, Schildern, Bannern, Bäumen und einer Brücke unter einem klaren blauen Himmel, mit Text am unteren Bildrand.

Marls Stadtrat beschließt Reformen für mehr Transparenz und EU-Klimaschutz

Der Stadtrat von Marl hat seine erste konstituierende Sitzung abgehalten und dabei mehrere zentrale Beschlüsse gefasst. Zu den Entscheidungen zählte die Unterstützung von Reformen des EU-Emissionshandels (EU-EHS) sowie die Verabschiedung von Maßnahmen zur Verbesserung der Transparenz in künftigen Sitzungen. Zudem wurde eine Überprüfung des Standorts und der Arbeitsabläufe des kommunalen Ordnungsdienstes eingeleitet.

Zu Beginn der Sitzung stimmte der Rat dafür, Tagesordnungspunkte und Beschlussvorlagen künftig auf eine Leinwand zu projizieren. Diese Änderung soll die Nachvollziehbarkeit der Diskussionen für die Anwesenden erhöhen und die Transparenz stärken.

Ein weiterer zentraler Beschluss betraf die Unterstützung der Forderungen der Gewerkschaft IG BCE nach zügigen und ausgewogenen Reformen des EU-Emissionshandels (EU-EHS). Der Stadtrat rief sowohl die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen als auch die Bundesregierung auf, sich auf europäischer Ebene für diese Änderungen einzusetzen.

Die Verwaltung wurde zudem angewiesen, mit den energieintensiven Industrien in Marl sowie mit Betriebsräten und Gewerkschaften zusammenzuarbeiten. Ziel ist es, Fördermöglichkeiten und potenzielle Transformationsprojekte in der Region zu identifizieren.

Im Bereich der kommunalen Verwaltung beschloss der Rat eine umfassende Evaluation des kommunalen Ordnungsdienstes (KOM). Die Prüfung muss mögliche neue Standorte, den Raumbedarf sowie die damit verbundenen Kosten bewerten. Auch logistische, städtebauliche und sicherheitsrelevante Aspekte werden berücksichtigt. Darüber hinaus soll der Bericht die aktuelle Personalausstattung des KOM sowie die konkreten Aufgaben der Mitarbeiter darlegen.

Von einem Umzug erhoffen sich die Verantwortlichen strukturelle, logistische und soziale Vorteile – darunter eine verbesserte Wahrnehmung der öffentlichen Sicherheit und schnellere Reaktionszeiten im Notfall.

Die erste Sitzung des Stadtrats setzte mehrere Initiativen in Gang: Künftig sollen Sitzungsunterlagen auf einer Leinwand angezeigt werden, während Standort und Arbeitsweise des KOM einer detaillierten Prüfung unterzogen werden. Gleichzeitig gehen die Bemühungen um eine Reform des EU-EHS und die Unterstützung der lokalen Industrie mit Einbindung von Landes- und Bundespolitik voran.

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