Märkischer Kreis behält sechs Polizisten dauerhaft gegen Verkehrschaos durch Baustellen
Blanka JesselMärkischer Kreis behält sechs Polizisten dauerhaft gegen Verkehrschaos durch Baustellen
Märkischer Kreis behält sechs zusätzliche Polizeibeamte für Verkehrsprobleme durch Baustellen und Infrastrukturengpässe
Die sechs Stellen waren im Rahmen einer vorübergehenden Personalaufstockung im vergangenen Jahr geschaffen worden und werden nun dauerhaft erhalten. Hintergrund ist die wachsende Sorge um Sicherheit und Staugefahr in der Region.
Im September 2023 hatte das nordrhein-westfälische Innenministerium zusätzliche Planstellen für die örtliche Polizei genehmigt, um den gestiegenen Einsatzanforderungen gerecht zu werden – insbesondere in Lüdenscheid, wo der Verkehrsdruck stark zugenommen hatte. Von den damals 14 temporär geschaffenen Stellen bleiben nun sechs dauerhaft im Märkischen Kreis erhalten.
Die Entscheidung fällt in eine Phase anhaltender Verkehrsprobleme im Kreisgebiet. Durch Umleitungen belasteter Autobahnverkehr hat Nebenstraßen stark in Mitleidenschaft gezogen, was zu weiteren Verzögerungen und Gefahrenstellen führt. Im kommenden Jahr sollen acht größere Straßenabschnitte komplett für Sanierungsarbeiten gesperrt werden, was die Situation zusätzlich verschärfen wird.
Verärgerte Autofahrer suchen zunehmend illegale Abkürzungen oder rasen, um Zeit zu sparen – ein Verhalten, das die Sicherheitsrisiken erhöht. Die Behörden reagieren darauf, indem sie die sechs Beamten gezielt für Verkehrsüberwachungsaufgaben einsetzen. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Entlastung von Staus und der Bekämpfung gefährlichen Fahrverhaltens in Baustellenbereichen.
Die sechs Kräfte bleiben auch nach der Wiedereröffnung der Rahmedetalbrücke im Einsatz. Ihre Arbeit konzentriert sich auf Verkehrsverstöße im Zusammenhang mit Baustellen und Engpässen in der Infrastruktur. Langfristig soll so der Druck auf das lokale Straßennetz verringert und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer verbessert werden.






