Mann fährt trotz Fahrverbots – und seine Frau droht als Mittäterin
Blanka JesselMann fährt trotz Fahrverbots – und seine Frau droht als Mittäterin
Ein 40-jähriger Mann aus Lohmar wurde am Dienstagnachmittag in Siegburg von der Polizei angehalten. Die Beamten stellten fest, dass er während der Fahrt sein Handy benutzte und keinen gültigen Führerschein besaß. Nun drohen ihm strafrechtliche Konsequenzen wegen Fahrens trotz Fahrverbots.
Der Vorfall ereignete sich bei einer routinemäßigen Kontrolle in Siegburg. Die Polizei stoppte den Mann, nachdem sie beobachtet hatte, wie er während der Fahrt sein Telefon nutzte. Bei der weiteren Überprüfung stellte sich heraus, dass ihm bereits die Fahrerlaubnis entzogen worden war.
Auch seine Ehefrau, die als Halterin des von ihm gefahrenen Audi eingetragen ist, muss mit rechtlichen Folgen rechnen. Die Behörden werfen ihr vor, wissentlich zugelassen zu haben, dass er trotz des Fahrverbots fuhr.
Der Mann muss sich nun vor Gericht wegen Fahrens ohne Führerschein verantworten. Seine Frau könnte ebenfalls wegen Beihilfe zu der Straftat angeklagt werden. Der Fall steht im Zusammenhang mit jüngsten verschärften Kontrollen der Polizei gegen Verkehrsverstöße im Oberbergischen Kreis.






