19 March 2026, 20:32

Logistikbude sichert 5 Millionen Euro für globale Expansion im Ladungsträger-Management

Großes Industriegebäude mit gestapelten Kisten, Kränen an der Decke, Zaun, Pfählen und einer fernen Wand in einer automatisierten Fertigungsumgebung.

Logistikbude sichert 5 Millionen Euro für globale Expansion im Ladungsträger-Management

Logistikbude, ein deutscher Anbieter von Logistiksoftware, sichert sich über 5 Millionen Euro in Series-A-Finanzierungsrunde

Die Investition soll die internationalen Expansionspläne des Unternehmens vorantreiben und seine Position auf dem wachsenden Markt für Ladungsträger-Management-Systeme stärken. Das 2021 gegründete Start-up spezialisiert sich auf digitale Lösungen zur Verfolgung und Optimierung von Paletten, Containern und Gestellen entlang der Lieferkette.

Gegründet wurde Logistikbude von Dr. Philipp Hünig, Michael Koscharnyj, Patrik Elfert und Jan Möller – allesamt ehemalige Mitarbeiter des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik in Dortmund. Ihre Plattform verarbeitet mittlerweile monatlich Daten von über 50 Millionen Ladungsträgern und bedient Kunden wie die Nagel-Group und Dachser.

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Das System aggregiert Informationen aus bestehenden Logistikprogrammen, ergänzt sie um Daten aus einer eigens entwickelten App und Sensortechnik und nutzt KI, um die Daten zu prüfen und auszuwerten. Logistikbude bezeichnet sein Angebot als Ladungsträger-Management-System – eine eigenständige Softwarekategorie, die sich auf die Verwaltung wiederverwendbarer Assets wie Paletten, Klappboxen und Regalsysteme konzentriert.

Die aktuelle Finanzierungsrunde wurde von Capnamic angeführt, mit Beteiligung von Moguntia Capital und früheren Investoren. Bereits 2023 hatte das Unternehmen in einer Seed-Runde 2 Millionen Euro eingesammelt, mit denen das Team von vier auf 25 Mitarbeiter wuchs und die Plattform weiterentwickelt wurde. Das frische Kapital soll nun die Automatisierungsfunktionen beschleunigen und die globale Expansion vorantreiben.

Zwar gibt es keine genauen Zahlen dazu, wie viele Unternehmen digitale Ladungsträger-Lösungen nutzen – doch mehrere Anbieter wie GDB Logistics, INVARIS, BITO, Gebrüder Weiss, Arvato und LTW bieten bereits Echtzeit-Tracking und Automatisierungstools an. Die Technologie ist in den Lieferketten von Logistik, Automobilindustrie, E-Commerce und Fertigung weit verbreitet.

Mit den 5 Millionen Euro will Logistikbude weitere Automatisierungslösungen entwickeln und sein internationales Wachstum ausbauen. Das Start-up strebt an, seine Rolle in diesem Nischen-, aber expandierenden Softwaremarkt zu festigen. Da bereits große Logistikunternehmen auf die Plattform setzen, positioniert sich das Unternehmen als wichtiger Akteur für Transparenz und Effizienz in der Lieferkette.

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