03 May 2026, 00:40

KSI in der Kritik: Alte Gewalt-Witze gegen Schwangere sorgen für Empörung

Plakat mit fettem schwarzem Text auf weißem Hintergrund, der "Rape Ain't Right: Sexual Assault is a Serious Issue" liest

KSI in der Kritik: Alte Gewalt-Witze gegen Schwangere sorgen für Empörung

„Britain’s Got Talent“-Juror KSI gerät nach altem Video mit Gewalt-Witzen gegen Schwangere in die Kritik

Der „Britain’s Got Talent“-Juror KSI sieht sich mit heftiger Kritik konfrontiert, nachdem ein altes Video wieder aufgetaucht ist, in dem er Witze über Gewalt gegen schwangere Frauen macht. Die Aufnahme, die ursprünglich 2017 veröffentlicht wurde, hat scharfe Verurteilung von Seiten von Initiativen gegen häusliche Gewalt ausgelöst. KSI, mit bürgerlichem Namen Olajide William Olatunji, wurde zunächst als Mitglied der YouTube-Gruppe The Sidemen bekannt.

In dem inzwischen gelöschten YouTube-Video sagte KSI zu seiner Mutter, er würde „dem Baby einen Schlag verpassen“, falls eine Frau mit seinem Kind schwanger würde. Die Äußerung fiel nach einem Rat seiner Mutter, ein Kondom zu benutzen. Der Austausch wurde später von Women’s Aid scharf verurteilt. Eine Sprecherin der Organisation betonte, solche Kommentare seien „niemals akzeptabel, nicht einmal als Scherz“. Zudem wies sie auf das erhöhte Risiko häuslicher Gewalt hin, dem schwangere Frauen ausgesetzt sind.

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Die Kontroverse kommt nur kurz nach KSIs Ankündigung im Jahr 2023, sich vorübergehend aus den sozialen Medien zurückzuziehen. Dieser Schritt folgte auf massive Kritik, nachdem er in einem Parodie-Video eine rassistische Beleidigung verwendet hatte. Eine dem YouTuber nahestehende Quelle erklärte, die Aufnahme von 2017 stamme aus einer Zeit vor fast einem Jahrzehnt und KSI blicke heute mit „tiefem Bedauern“ auf seine damalige Wortwahl zurück. Seine Äußerungen seien „sowohl dumm als auch falsch“ gewesen, so die Quelle weiter.

Das wiederaufgetauchte Video hat die Debatte über die Verantwortung für frühere Online-Verhalten neu entfacht. KSIs frühere Entschuldigung für die rassistische Äußerung 2023 deutet auf ein Muster hin, kontroverse Aussagen im Nachhinein zu thematisieren. Organisationen, die sich gegen häusliche Gewalt einsetzen, betonen weiterhin, dass Witze über Gewalt gegen Schwangere gefährliche Einstellungen verharmlosen und normalisieren.

Quelle