Karim Adeyemi wegen illegalen Waffenbesitzes rechtskräftig verurteilt
Rainer SchäferAdeyemi entschuldigt sich nach Waffenschmuggels conviction - Karim Adeyemi wegen illegalen Waffenbesitzes rechtskräftig verurteilt
Borussia Dortmunds und Nationalspieler Karim Adeyemi wegen illegalen Waffenbesitzes verurteilt
Der Stürmer von Borussia Dortmund und der deutschen Nationalmannschaft, Karim Adeyemi, ist wegen illegalen Waffenbesitzes rechtskräftig verurteilt worden. Der Fall geht auf einen Online-Kauf Anfang 2024 zurück, bei dem sich verbotene Gegenstände in der Lieferung befanden. Ein Gericht bestätigte am 30. Oktober das Urteil, das eine Geldstrafe sowie gemeinnützige Arbeit vorsieht.
Adeyemi hatte Anfang 2024 eine sogenannte "Mystery-Box" erhalten, ohne zu wissen, dass diese Gegenstände enthielt, die nach deutschem Waffenrecht verboten sind. Daraus resultierten juristische Schritte, die in einem Strafbefehl mündeten, der am 30. Oktober rechtskräftig wurde. Im Rahmen der Verurteilung wurde er zu 60 Tagessätzen verurteilt.
Der Spieler hat sich inzwischen sowohl bei Borussia Dortmund als auch bei der Nationalmannschaft für sein Verhalten entschuldigt. Statt weiterer Sanktionen wird er gemeinnützige Arbeit im Dortmunder Stadtteil Nordstadt leisten. Dort wird er sich im Rahmen von Trainingseinheiten um Kinder kümmern.
Die Regelung für seine Sozialstunden ergab sich nach Absprachen zwischen BVB-Geschäftsführer Lars Ricken und DFB-Sportdirektor Rudi Völler. Seit der Verurteilung am 22. Februar 2026 haben weder der Verein noch die Nationalmannschaft öffentlich zu Adeyemis Rolle oder den geplanten Maßnahmen Stellung genommen.
Zu Adeyemis Strafe gehören eine Geldauflage sowie ehrenamtliche Arbeit mit Jugendlichen in Dortmund. Der Fall hat bisher keine offiziellen Aussagen des Clubs oder des DFB zu seiner künftigen Einbindung ausgelöst. Seine gemeinnützige Tätigkeit soll in den kommenden Monaten beginnen.






