Karim Adeyemi kassiert 450.000 Euro Strafe für verbotene Waffen im Gepäck
Katarzyna WirthKarim Adeyemi kassiert 450.000 Euro Strafe für verbotene Waffen im Gepäck
Borussia Dortmunds Stürmer Karim Adeyemi zu 450.000 Euro Strafe wegen illegalen Waffenbesitzes verurteilt
Der 22-jährige Nationalspieler Karim Adeyemi hat eine Geldstrafe in Höhe von 450.000 Euro akzeptiert, nachdem er den Besitz verbotener Waffen eingeräumt hatte. Die Strafe folgt auf einen Vorfall mit einem "Mystery-Paket", das er Anfang 2024 online bestellt hatte. Sein Verein Borussia Dortmund hat zusätzlich interne disziplinarische Maßnahmen gegen ihn ergriffen.
Der Fall nahm seinen Anfang, als Adeyemi im Januar 2024 ein ungekennzeichnetes Paket im Internet erwarb. Darin entdeckte er einen Schlagring und einen Elektroschocker – beides in Deutschland verbotene Gegenstände. Später gab er an, die Waffen nicht behalten zu wollen, und bereute den Kauf.
Einige Monate später packte ein gemeinsamer Bekannter das Paket ahnungslos für eine Reise nach Griechenland ein. Bei einer routinemäßigen Sicherheitskontrolle am Flughafen wurden die Gegenstände entdeckt, woraufhin die Ermittlungen aufgenommen wurden. Die Behörden konnten das Paket bis zu Adeyemi zurückverfolgen, was schließlich zu seiner Anklage führte.
Nach der Verurteilung reagierte Borussia Dortmund mit der Verpflichtung zu gemeinnütziger Arbeit: Adeyemi muss im Rahmen seiner Strafe künftig Trainingseinheiten für Nachwuchsspieler in der Jugendabteilung des Vereins leiten. Die Geldstrafe und die vereinsinternen Sanktionen stellen einen herben Rückschlag für den deutschen Nationalspieler dar.
Der Vorfall hat für Adeyemi nicht nur hohe finanzielle Folgen, sondern auch klubinterne Konsequenzen. Parallel zu seinen gemeinnützigen Verpflichtungen wird er weiterhin für Dortmund auflaufen. Der Fall unterstreicht die rechtlichen Risiken, die mit unregulierten Online-Käufen einhergehen.






