Kanew erhält lebenswichtige Hilfe aus Deutschland – doch der Bedarf bleibt groß
Katarzyna WirthKanew erhält lebenswichtige Hilfe aus Deutschland – doch der Bedarf bleibt groß
Ukrainische Stadt Kanew erhält weiterhin lebenswichtige Unterstützung aus Deutschland
Im Juli 2025 erreichte die ukrainische Stadt Kanew erneut wichtige Hilfsgüter aus Deutschland: zwei ausgemusterte Feuerwehrfahrzeuge und ein Sprinter-Transporter. Der Verein Freunde Kanews spielt dabei eine zentrale Rolle bei der Koordination der Hilfe und sorgt dafür, dass die Unterstützung regelmäßig bei den Bedürftigen ankommt. Bei jüngsten Gesprächen wurden dringende Bedarfe genannt, darunter Stromgeneratoren und Materialien zur Instandsetzung beschädigter Gebäude.
Halyna Moskalenko skizzierte während eines Treffens mit Bürgermeisterin Sabine Anemüller und lokalen Ehrenamtlichen die vordringlichsten Anforderungen in Kanew. Dazu gehören dicke, transparente Folien als Ersatz für zerborstene Fensterscheiben – im Gegensatz zu Sperrholz lassen sie Tageslicht in die Wohnungen. Zudem leidet die Stadt unter schweren Stromausfällen, die medizinische Geräte lahmlegen und die Wasserversorgung sowie Abwassersysteme außer Betrieb setzen.
Die beiden Feuerwehrfahrzeuge wurden gemeinsam von der Stadt Viersen, den Freunden Kanews und einem privaten Spender finanziert. Der Sprinter-Transporter hingegen wurde mit Bundesmitteln angeschafft. Die Fahrzeuge sollen die Einsatzfähigkeit der Rettungskräfte in der vom Krieg gezeichneten Region stärken.
Durch den regelmäßigen Austausch zwischen Kanew und Viersen wird sichergestellt, dass die Hilfe zielgerichtet und rechtzeitig ankommt. Der Verein hat nun einen Spendenaufruf gestartet, der sich gezielt auf Stromgeneratoren und die Reparatur kritischer Wasserinfrastruktur konzentriert.
Die jüngsten Lieferungen markieren einen weiteren Schritt in der fortlaufenden Unterstützung für den Wiederaufbau Kanews. Mit transparenten Folien, Feuerwehrfahrzeugen und einem Sprinter verfügt die Stadt nun über wichtige Werkzeuge, um akute Herausforderungen zu bewältigen. Der Appell an zusätzliche Spenden zielt darauf ab, die Strom- und Wasserversorgung wiederherzustellen und so die Gesundheits- und Sicherheitsrisiken für die Bevölkerung zu verringern.






