21 March 2026, 18:33

Justizvollzugsanstalt Willich I: Moderner Neubau mit 768 Haftplätzen fast fertiggestellt

Ausführlicher architektonischer Plan der Anemas-Gefängnis, der Räume, Korridore, Fenster, Türen und strukturelle Anmerkungen auf Papier zeigt.

Justizvollzugsanstalt Willich I: Moderner Neubau mit 768 Haftplätzen fast fertiggestellt

Großer Ausbau der Justizvollzugsanstalt Willich I in Nordrhein-Westfalen steht vor dem Abschluss

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In der Justizvollzugsanstalt Willich I in Nordrhein-Westfalen geht ein umfangreicher Ausbau in die finale Phase. Unter der Leitung des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW (BLB NRW) entstehen zwei moderne Haftgebäude mit insgesamt 768 Haftplätzen. Der neue Komplex, der auf Resozialisierung und Wiedereingliederung ausgelegt ist, umfasst zudem Werkstätten, ein Multifunktionsgebäude und eine Außen-Sportanlage.

Die Baumaßnahmen begannen mit dem Abriss älterer Gefängnisteile. Im August 2023 starteten die Bauarbeiten für das Haftgebäude 2 mit Erdarbeiten und der Errichtung der Rohbauten. Kälteperioden verzögerten später Betonierarbeiten und Erdbewegungen, doch der Zeitplan konnte bald wieder eingehalten werden.

Die erste Phase wurde im Juni 2024 abgeschlossen, als das Haftgebäude 1 mit 400 Zellen an die Justizverwaltung übergeben wurde. In diesem Gebäude befinden sich auch der Großteil der Werkstätten und das Multifunktionsgebäude. Aktuell verbindet die zweite Bauphase diese Bereiche durch neue Verbindungsbauten mit dem Haftgebäude 2.

Haftgebäude 2 wird weitere 368 Haftplätze bieten, darunter Einzel- und Gemeinschaftszellen sowie zwei barrierefreie Einheiten. Die gesamte Erweiterung umfasst 27.000 Quadratmeter, wobei über 6.500 Quadratmeter neu nutzbare Fläche entstehen. Allein Haftgebäude 2 macht rund 6.000 Quadratmeter davon aus.

Der fertiggestellte Komplex wird das Strafvollzugssystem in Nordrhein-Westfalen modernisieren, indem er 768 Plätze mit Fokus auf Resozialisierung schafft. Die neuen Werkstätten, Sporteinrichtungen und Haftgebäude sollen eine erfolgreiche Wiedereingliederung fördern. Die Bauarbeiten liegen weiterhin im Zeitplan für die endgültige Fertigstellung.

Quelle