Jugendfeuerwehr Hünxe meistert 24-Stunden-Marathon mit realen Notfallszenarien
Rainer SchäferJugendfeuerwehr Hünxe meistert 24-Stunden-Marathon mit realen Notfallszenarien
Am vergangenen Wochenende absolvierte die Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Hünxe einen anspruchsvollen 24-Stunden-Dienst. Bei der Übung wurden Fähigkeiten, Teamarbeit und Ausdauer in einer Reihe realitätsnaher Notfallszenarien auf die Probe gestellt. Die Veranstalter bezeichneten die Aktion im Nachhinein als vollen Erfolg und hoben das Engagement der jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie ihrer Betreuer hervor.
Der Einsatz begann mit der Absicherung des Martinsumzugs in Hünxe. Im Anschluss erwartete die 30 jungen Feuerwehrleute ein straffes Programm: Bereits um 7 Uhr morgens mussten sie einen Ölunfall und einen umgestürzten Baum bewältigen – eine Aufgabe, die schnelles und abgestimmtes Handeln erforderte.
Gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr Voerde und der THW-Jugend Dinslaken folgte am Tenderingssee eine Großübung. Das Szenario umfasste die Suche nach vermissten und verschütteten Personen, die Rettung eines Verunglückten aus einem Fahrzeug sowie die Brandbekämpfung in einem Gebäude. Weitere Herausforderungen wie ein brennender Parkplatz und die Rettung einer Katze hielten die Teams zusätzlich in Atem.
Zwanzig Betreuer hatten das Programm so konzipiert, dass es echte Einsatzsituationen widerspiegelte. Nach einem langen Übungstag belohnten sich die Jugendlichen mit einem wohlverdienten Gyros-Pita zum Abschluss ihres Dienstes. Die Feuerwehr bedankte sich später bei allen Unterstützern, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen hatten.
Der 24-Stunden-Einsatz zeigte, wie gut die jungen Feuerwehrleute auf reale Notfälle vorbereitet sind. Ihre Leistungen in komplexen Szenarien – von Fahrzeugbergungen bis hin zu Gefahrgutunfällen – spiegelten monatelanges Training wider. Die Übung festigte zudem die Zusammenarbeit zwischen den lokalen Jugendfeuerwehren und den Rettungsdiensten in der Region.






