08 April 2026, 08:51

Deutz AG wächst stark – doch die Umsatzprognose wird gesenkt

Balkendiagramm, das die Unternehmensgewinne vor und nach Steuern vergleicht, mit begleitendem erklärendem Text.

Deutz AG wächst stark – doch die Umsatzprognose wird gesenkt

Deutz AG verzeichnet starkes Wachstum in den ersten neun Monaten 2025 – trotz angepasster Umsatzprognose

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Der Kölner Motorenhersteller Deutz AG hat für die ersten neun Monate des Jahres 2025 ein kräftiges finanzielles Wachstum gemeldet, obwohl das Unternehmen seine Jahresumsatzprognose nach unten korrigiert hat. Die Erträge legten deutlich zu, wobei das bereinigte EBIT um fast ein Drittel stieg. Gleichzeitig demonstrierten Führungskräfte mit jüngsten Aktienkäufen ihr Vertrauen in die Zukunft des Unternehmens.

Der Umsatz des Konzerns kletterte in den ersten drei Quartalen 2025 um 14,9 % auf 1,50 Milliarden Euro. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sprang im gleichen Zeitraum um 31,8 % auf 75,5 Millionen Euro. Allein im dritten Quartal erreichte die bereinigte EBIT-Marge 5,8 % – vier Prozentpunkte höher als noch 2024.

Die Entwicklung verlief jedoch zwischen den Sparten unterschiedlich: Während der Bereich Engines & Services in den ersten neun Monaten eine solide Marge von 6,6 % erwirtschaftete, verzeichnete der Solutions-Bereich zwar einen Umsatzanstieg um 227 %, blieb aber weiterhin defizitär.

Deutz passte zudem seine Prognose für den Gesamtjahresumsatz an und erwartet nun Erlöse am unteren Ende der bisherigen Spanne von 2,1 bis 2,3 Milliarden Euro. Das Kostensenkungsprogramm "Future Fit" läuft hingegen nach Plan und soll bis Ende 2026 jährliche Einsparungen von über 50 Millionen Euro bringen.

Als Zeichen des Vertrauens erwarb Vorstandsvorsitzender Dr. Sebastian Schulte Ende September Aktien im Wert von 89.000 Euro. Finanzvorstand Oliver Neu zog Anfang November nach und investierte knapp 50.000 Euro in Deutz-Papiere.

Die Finanzzahlen von Deutz zeigen zwar eine starke Ergebnisentwicklung, doch die Umsatzerwartungen wurden gedämpft. Mit den laufenden Effizienzmaßnahmen strebt das Unternehmen an, die Profitabilität bis 2026 weiter zu steigern. Analysten sehen derzeit ein durchschnittliches Kursziel von 10,85 Euro – was ein Potenzial von rund 35 % Aufschlag bedeutet.

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