05 February 2026, 03:09

Jugend in Mönchengladbach diskutiert mit dem Bürgermeister über lokale Politik

Ein altes Buch mit einem detaillierten Stadtplan-Entwurf, der Gebäude, Straßen und Sehenswürdigkeiten zeigt und von begleitendem Text umgeben ist.

Jugend in Mönchengladbach diskutiert mit dem Bürgermeister über lokale Politik

Zwei Schulen in Mönchengladbach haben an einer neuen Dialogreihe zwischen Jugendlichen und Stadtverantwortlichen teilgenommen. Die Initiative startete offiziell am 8. Juli 2025 mit Schülerinnen und Schülern der Nelson-Mandela-Gesamtschule und des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums, die sich mit Bürgermeister Marcel Kreutz und Vertretern lokaler Vereine trafen. Ziel ist es, jungen Menschen eine direkte Mitsprache bei kommunalen Entscheidungen zu ermöglichen.

Zehn Jugendliche der beiden Schulen kamen mit dem Bürgermeister sowie Mitgliedern des Vereins Mönchengladbach für Demokratie und Vielfalt zusammen. Sie diskutierten aktuelle Anliegen, prüften Wahlversprechen und setzten sich damit auseinander, wie politische Entscheidungen zustande kommen. Der Verein unterstützt die Schülerinnen und Schüler bei der Vorbereitung dieser Gespräche mit Recherchen und Planungshilfen.

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Das Treffen markierte den Auftakt einer breiter angelegten Initiative, die den regelmäßigen Austausch zwischen Jugendlichen und Stadtvertretern fördern soll. Bürgermeister Kreutz lobte das Engagement der Jugendlichen und bezeichnete ihre Beteiligung als wichtigen Schritt für die lokale Demokratie. Roland Vossebrecker, Vorstandsmitglied des Vereins, beschrieb das Projekt als "lebendiges Modell von Demokratie", das junge Menschen in zentrale Diskussionsprozesse einbindet.

Parallel zur Dialogreihe führt die Stadt eine Jugendbefragung durch, um die wichtigsten Themen der jungen Einwohnerinnen und Einwohner zu ermitteln. Die Ergebnisse sollen als Grundlage für künftige Maßnahmen dienen, wobei der Fortschritt transparent kommuniziert wird, um aufzuzeigen, wie sich ihre Anregungen in konkrete Veränderungen umsetzen lassen. Auch andere Schulen in der Region sind eingeladen, sich an den Gesprächen zu beteiligen.

Die Dialogreihe wird fortgesetzt und bietet den Schülerinnen und Schülern weiterhin eine Plattform, um lokale Politik mitzugestalten. Die Stadt hat sich zu Transparenz verpflichtet und wird darlegen, wie das Feedback der Jugend in konkrete Maßnahmen mündet. Schulen, die mitmachen möchten, können sich ab sofort für kommende Termine anmelden.