30 April 2026, 20:34

Jens Castrop vor WM-Nominierung: Südkoreas Hoffnung mit Disziplin-Problem

Ein professioneller Fußballspieler in einem roten Trikot kickt einen Ball auf einem grünen Feld mit Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund, in der Nähe einer Tafel mit der Aufschrift "RB Leipzig."

Jens Castrop vor WM-Nominierung: Südkoreas Hoffnung mit Disziplin-Problem

Jens Castrop, Mittelfeldspieler von Borussia Mönchengladbach, steht kurz vor der Nominierung für den WM-Kader Südkoreas, der am 16. Mai bekannt gegeben wird. Der deutsch-koreanische Spieler hat seit seinem Debüt im vergangenen Herbst bereits fünf Länderspiele bestritten und will nun dazu beitragen, dass die Mannschaft beim bevorstehenden Turnier erfolgreich ist.

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Castrops Karriere war nicht frei von Kontroversen. In einem jüngsten Bundesliga-Spiel gegen den VfL Wolfsburg sah er nach einem Foul an Sael Kumbedi die Rote Karte. Später gab er zu, dass der Zweikampf ein Fehler war, bestritt jedoch, dass eine direkte Platzverweisung gerechtfertigt gewesen sei. Die Szene führte zu einer dreispieligen Sperre.

Schon früher in der Saison hatte er nach einer Roten Karte gegen den FC Bayern München Kritik einstecken müssen. Trotz seines körperbetonten Spielstils betonte er, im Falle einer WM-Nominierung diszipliniert zu bleiben.

Seit seinem Wechsel zu Mönchengladbach hat sich Castrop zu einer Schlüsselfigur im Mittelfeld entwickelt. Sein physisch fordernder Spielstil sorgt zwar für Aufmerksamkeit, führte aber auch bereits zu disziplinarischen Maßnahmen. Mit der WM vor der Tür konzentriert er sich nun darauf, sich auf internationaler Bühne zu beweisen.

Der endgültige WM-Kader Südkoreas wird am 16. Mai feststehen. Sollte Castrop berufen werden, bringt er Erfahrung aus der Bundesliga sowie seine jüngsten Einsätze für die Nationalmannschaft mit. Sein Versprechen, weitere disziplinarische Vorfälle zu vermeiden, könnte für den Turnierverlauf der Mannschaft eine entscheidende Rolle spielen.

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