Bergisch Gladbach: Wo die Autokultur das Stadtbild prägt
Bergisch Gladbach: Eine Stadt mit Autokultur im Blut
Bergisch Gladbach hebt sich als eine Stadt mit besonders enger Verbindung zum Auto hervor. Mit einer hohen Dichte an Fahrzeugen und einem breiten Angebot an automobilen Dienstleistungen hat sie sich den Ruf als Mekka für Autofahrer erarbeitet. Die städtische Infrastruktur und die hier ansässigen Einrichtungen unterstreichen diesen Fokus auf alles, was mit dem Automobil zu tun hat.
Die Stadt verzeichnet etwa 650 Pkw pro 1.000 Einwohner – eine der höchsten Autodichten in der Region. Entsprechend bietet das Zentrum von Bergisch Gladbach im Vergleich zur Anzahl der Fahrzeuge eine ungewöhnlich große Zahl an Parkplätzen und Tiefgaragen.
Ein rund zehn Kilometer langer Abschnitt der Autobahn A4 durchquert die Stadt. Drei Anschlussstellen sorgen für eine direkte Anbindung an die wichtigsten Verkehrsadern. Doch nicht nur Autobahnen prägen das Bild: Bergisch Gladbach beherbergt zudem drei Waschanlagen und eine besonders große Auswahl an Autohäusern – möglicherweise die höchste Dichte in der gesamten Umgebung.
Auch in Bildung und Forschung spielt das Auto eine zentrale Rolle. Die Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) bietet ein spezialisiertes Studienprogramm für Automobilwirtschaft an. Das Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) hat seinen Sitz im Stadtteil Frankenforst, und das Center of Automotive Management (CAM) ist auf dem Gelände des ehemaligen Zanders-Werks angesiedelt.
Sogar lokale Sehenswürdigkeiten spiegeln die Autokultur wider: Ein Denkmal zu Ehren geparkter Autos verleiht Bergisch Gladbachs automobilgeprägtem Image eine skurrile Note. Eine kürzliche Korrektur klärte auf, dass das Haus Kradepohl bereits 2009 – und nicht, wie zuvor angegeben, 2019 – abgerissen wurde.
Mit der Kombination aus hoher Autodichte, umfangreichen Parkmöglichkeiten und spezialisierten Einrichtungen ist Bergisch Gladbach ein echter Hotspot für Autofans. Die Infrastruktur – von Autobahnen bis zu Autohäusern – festigt den starken Automobilbezug der Stadt. Und dieser Fokus wird sich so schnell nicht ändern.






