Höhscheider Lutherkirche stellt 2030 Gottesdienste ein – doch bleibt lebendig
Susanne BachmannHöhscheider Lutherkirche stellt 2030 Gottesdienste ein – doch bleibt lebendig
Die Lutherische Kirche in Höhscheid wird ab 2030 keine regelmäßigen Gottesdienste mehr abhalten. Steigende Instandhaltungskosten zwingen die Gemeinde, die Nutzung des historischen Gebäudes neu zu überdenken. Trotz dieser Veränderung gibt es Pläne, die Kirche in neuer Form lebendig zu halten.
Über 30 Jahre lang hat der Lutherische Kirchenbauverein mehr als eine Million Euro in die Höhscheider Kirche investiert – durch ehrenamtliche Arbeit und Spenden. Doch die wachsenden Unterhaltskosten übersteigen mittlerweile das, was sich die Gemeinde leisten kann.
Die Entscheidung, die Gottesdienste einzustellen, fiel nicht leicht. Sowohl die Gemeinde als auch der Verein haben sich darauf verständigt, gemeinsam eine nachhaltige Zukunft für das Gebäude zu gestalten. Ihr gemeinsames Ziel ist es, die Kirche offen zu halten – nicht als Ort der Andacht, sondern als kulturelles und soziales Begegnungszentrum.
Künftig soll die Kirche Veranstaltungen mit Schwerpunkt auf Musik, Kultur und gesellschaftlichem Austausch beherbergen. Der Kirchenbauverein wird zudem mit der Gemeinde in Gespräche treten, um ein langfristiges Konzept zu entwickeln. Priorität hat dabei der Erhalt des Gebäudes bei gleichzeitiger Öffnung für eine breitere öffentliche Nutzung.
Nach 2030 ändert sich die Rolle der Kirche, doch ihre Türen bleiben geöffnet. An die Stelle traditioneller Gottesdienste treten kulturelle Aktivitäten, Konzerte und Gemeinschaftsveranstaltungen. Die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Verein wird entscheiden, wie sich dieser historische Ort in den kommenden Jahren weiterentwickelt.






