27 March 2026, 16:31

"Höhle der Löwen": Von Frauen-Rum bis zu tastbaren Fotos für Blinde

Ein Mann im Anzug mit ernstem Gesichtsausdruck hält ein Mikrofon, während er vor einem Bildschirm steht.

Maschmeyers wütziger Studio-Ausstieg - "Höhle der Löwen": Von Frauen-Rum bis zu tastbaren Fotos für Blinde

"Die Höhle der Löwen": Von Frauen-Rum bis tastbare Fotos – eine Mischung aus kühnen Ideen und dramatischen Momenten

In der Montagsfolge von Die Höhle der Löwen gab es eine bunte Mischung aus mutigen Gründerpitches und emotionalen Höhenflügen. Die Unternehmer präsentierten alles – von einem speziell auf Frauen ausgerichteten Rum bis hin zu einer taktilen Fotolösung für blinde Menschen. Ein Investor verließ die Sendung sogar mitten in einem Pitch nach einem Streit über Transparenz.

Den Abend eröffneten Laura Walter und Tatjana Peters mit Sheers, einem Rum, den sie als ersten speziell für Frauen entwickelten haben wollen. Ihr Ziel: eine Marktnische besetzen. Wie hoch ihre Investitionsforderung war, blieb jedoch ungenannt.

Es folgten Linus Walden, Max Winkler und Dyveke Walden mit Touchprint, einem Start-up, das Fotos in ertastbare Reliefdrucke für blinde Menschen verwandelt. Für 10 Prozent ihrer Firma warben sie um 200.000 Euro. Die emotionale Idee, visuelle Erinnerungen greifbar zu machen, fand bei der Jury großen Anklang.

Jan Hass und Steffen Gross stellten anschließend little Biker vor – eine gepolsterte Weste mit Griff, die Kindern das Radfahren oder Skaten erleichtern soll. Dafür forderten sie 150.000 Euro bei einer Abgabe von 25 Prozent ihres Unternehmens. Die praktische Lösung richtete sich an Eltern, die nach sicheren Methoden suchen, um ihren Kindern das Balancehalten beizubringen.

Mit Whacky präsentierten Daniel Stadtmann, Dr. Peter Stiller und Gregor Schleicher innovative Rindfleisch-Sticks und baten um 200.000 Euro für 10 Prozent ihres Snack-Unternehmens. Ihr Pitch betonte eine Marktlücke bei kreativen Fleischsnacks.

Fiona Jasmut und Ole Walkenhorst folgten mit KassenKompass, einem Online-Tool, das Nutzer zu günstigeren Krankenkassen vermittelt. Für 10 Prozent ihrer Firma streben sie 300.000 Euro an. Besonders überzeugend wirkte ihr Konzept, nachdem Carsten Maschmeyer zuvor einen anderen Pitch wegen irreführender Angaben scharf kritisiert hatte.

Den Abschluss bildeten Bruno Stein und Martin Emmrich mit Coby's, einem Instant-Kaffeesirup. Sie forderten 80.000 Euro für 20 Prozent ihres Unternehmens. Doch Maschmeyer monierte ihre Behauptung, eine Million Instagram-Follower zu haben – in Wahrheit gehörte das Konto einem separaten Kaffee-Kanal. Verärgert verließ er daraufhin das Studio und bezeichnete die Idee der Krankenkassenvermittler als weit überzeugender.

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Die Folge zeigte einmal mehr das breite Spektrum an Innovationen – von Lebensmitteln bis hin zu inklusiver Technologie. Manche Gründer konnten die Investoren begeistern, andere mussten sich harte Fragen gefallen lassen. Maschmeyers abruptes Verlassen der Sendung setzte einen dramatischen Schlusspunkt und unterstrich die hohe Spannung, die Die Höhle der Löwen ausmacht.

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