05 February 2026, 21:50

Hamm demonstriert für reproduktive Rechte – 500 Menschen fordern Umdenken

Eine große Gruppe von Menschen marschiert auf der Straße in Washington, D.C. am 21. Januar 2020, einige halten Schilder und Banner, andere fahren Fahrräder, mit Schildern, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Hamm demonstriert für reproduktive Rechte – 500 Menschen fordern Umdenken

Demonstration für reproduktive Rechte in Hamm

Am Donnerstag, dem 5. Februar, fand in Hamm eine Demonstration für reproduktive Rechte statt. Rund 500 Menschen zogen durch die Innenstadt und forderten ein Ende der Haltung der katholischen Kirche zur Abtreibung. Die Polizei begleitete die friedlich verlaufene Veranstaltung, die am Vormittag ohne Zwischenfälle blieb.

Die Kundgebung begann um 10 Uhr auf dem Marktplatz. Die Teilnehmenden liefen entlang der Widumstraße und der Marker Allee, bevor sie sich vor dem Landesarbeitsgericht versammelten, wo der Marsch um 11:40 Uhr endete. Einige Straßen waren zeitweise gesperrt, was zu geringfügigen Verkehrsbehinderungen führte.

Parallel dazu fand vor dem Gericht eine kleinere, separate Kundgebung statt, organisiert von der Gruppe Aktion für das Recht auf Leben für alle. An ihr beteiligten sich 14 Personen. Beide Veranstaltungen verliefen ohne Störungen oder Auseinandersetzungen.

Diese Demonstration ist die erste ihrer Art in Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr. In keiner anderen Stadt oder Gemeinde der Region gab es in diesem Zeitraum vergleichbare Proteste für Abtreibungsrechte.

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Der Marsch in Hamm endete ohne Vorfälle – es gab weder Festnahmen noch Konflikte. Kurz nach dem Ende der Veranstaltung normalisierte sich der Verkehr wieder. Die örtlichen Behörden bestätigten, dass es in den letzten zwölf Monaten im gesamten Bundesland keine ähnlichen Kundgebungen für reproduktive Gerechtigkeit gegeben habe.